Africa-Luz-Delegation bringt wieder Hilfe nach Nepal

Hirschau. (u) Seit 2006 engagiert sich die Hilfsorganisation Africa Luz mit mehreren Projekten im Ort Sauraha im Royal Chitwan Nationalpark in Nepal. Morgen macht sich eine Delegation auf die Reise, um dort wieder einmal nach dem Rechten zu sehen.

Angeführt wird die Reisegruppe von Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner und Isabelle Haustein. Beide waren letztmals im November 2017 zwei Wochen lang vor Ort. Wenige Wochen nach der beispiellosen Hochwasserkatastrophe, von der Nepal im August betroffen war, bot sich ihnen in Sauraha noch weitgehend ein Bild der Zerstörung. Die Wassermassen hatten u.a. die gesamte Einrichtung des Professor-Dausch-Kinderhauses zerstört und das Inventar der Nähschule durch den Schlamm unbrauchbar gemacht. Es gilt, so Bärbel Birner, sich ein Bild vom Stand der Renovierungsarbeiten zu machen und eventuell noch notwendige Arbeiten zu veranlassen, dafür auch die Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Verschont geblieben war das Ambulatorium. Dorthin wird der Weg der Africa-Luz-Delegation zu allererst führen. 2015 hatten Birner und Haustein zur Einweihung eine augenärztliche Untersuchungseinheit mitgebracht und eigenhändig zusammengebaut. Diese ist defekt – so die Nachrichten aus Sauraha und soll nach Möglichkeit von den beiden wieder funktionsfähig gemacht werden. In ihrem Reisegepäck befinden sich u.a. Sicherungen und Ersatzlampen. Die portable Spaltlampe, die von den vor Ort tätigen Augenärzten für die Untersuchungen in den umliegenden Dörfern gebraucht wird, hat man nicht dabei. Man muss sie erst dort kaufen. Sehr wohl dabei hat man OP-Material einschließlich Intraocularlinsen für 100 Patienten. Die Sachen werden an die beiden einheimischen Operateure übergeben, die sich verpflichtet haben, im Africa-Luz-Ambulatorium nicht zahlungsfähige Patienten unentgeltlich zu operieren. Fest gebucht im Programm ist ein Unterrichtstag in der auf dem Africa-Luz-Grundstück errichteten Schule. Die rund 350 Kinder im Alter zwischen vier und fünfzehn Jahren sollen nicht nur in Sachen Sehen, sondern auch über die richtige Zahnpflege aufgeklärt werden. Zum dauerhaften Unterrichtserfolg sollen die von Zahnarzt Dr. Roland Fürst gespendeten Zahnbürsten, Zahnpasten und Zahnputzuhren beitragen, die den Kindern übergeben werden. So gut es geht, sollen alle schlecht sehenden Kinder in das Ambulatorium einbestellt und dort untersucht und behandelt werden. Ein Besuch in der Elefantendungfabrik und dem Laden darf schon deshalb nicht fehlen, weil die Arbeiter und Arbeiterinnen den deutschen Gönnern ihre neuesten Produkte präsentieren wollen.

Auf die Africa-Luz-Delegation wartet zehn Tage lang ein umfangreiches Arbeitsprogramm. Bärbel Birner und Isabelle Haustein sind sich außerdem sicher: „Es wäre das erste Mal, dass nicht weitere Überraschungen auf uns warten.“

Für Africa Luz beim Pirker Kreisel Wind und Wetter getrotzt

Amberg-Sulzbach/Hirschau/Wernberg-Köblitz. (u) Seit 2003 drehen Radler und Läufer alljährlich beim Pirker Kreisel ihre Runden. Trotz windig-kühlen Regenwetters gingen heuer 156 Teilnehmer an den Start. Sie ersportelten 4 000 Euro für Africa Luz.

Die Benefiz-Sportveranstaltung – vor 15 Jahren von sieben bierlaunigen Hirschauern ins Leben gerufen – stand wieder unter dem Motto „Fitness bringt Licht nach Nepal“. Start und Ziel des 29,5 Kilometer langen Rundkurses war wie gewohnt bei der Firma Hydraulik Schlögl in Wernberg-Unterköblitz. Sie stellt ihr Werksgelände dafür seit 14 Jahren kostenlos zur Verfügung. Der nahezu steigungsfreie, für alle Altersklassen zu bewältigende und gut ausgeschilderte Rundkurs führte von Unterköblitz über Grünau, Luhe am Forst, Oberwildenau, Sperlhammer, Rothenstadt, Pirk, Luhe-Wildenau und Oberköblitz zurück zum Ausgangspunkt. 152 der 156 Sportlerinnen und Sportler bewältigten die Strecke per Fahrrad. Sie schafften zusammen 342 Runden und damit 10 089 Kilometer. Die Rollerski fahrenden Brüder Jacob und Elias Lauerer (je eine Runde) steuerten 59 Kilometer zur Gesamtstrecke von 10 207 Kilometern bei, Fußgänger Wolfgang Kredler und Inliner Uwe Voigt je 29,5 Kilometer. Für alle hatten am Morgen noch akzeptable äußere Bedingungen geherrscht. Ab ca. 14 Uhr machte der andauernde Nieselregen weitere Starts fast unmöglich. Nur einige ganz Hartgesottene stiegen noch einmal in den Sattel.

Die größte Ausdauer bewiesen Hans Pfab und Günter Enderer mit je 7 Runden (je 206,5 Kilometer). Seit Einführung des Pirker Kreisels war Maria Scheffmann Jahr für Jahr die Starterin mit dem größten Stehvermögen. Sie fehlte urlaubsbedingt. In ihrer Abwesenheit erwiesen sich Julia Mändl, Anna Lena Epp, Irmgard Dolles, Manuele Richter und Christa Mattes mit jeweils vier Runden (118 Kilometer) als ausdauerndste Radlerinnen. Als älteste Teilnehmer gingen Herbert Herrmann, Ida Knietsch-Hammer und Marianne Stauber auf die Strecke, alle drei bereits 81 Jahre alt. 80 Jahre jünger war die jüngste im Feld Valentina Haas. Die Einjährige legte den Rundkurs allerdings im Fahrradanhänger zurück. Der siebenjährige Niklas Blaschke trat dagegen selber in die Pedale.

Am Ende seiner Radltour konnte jeder ein von Africa Luz spendiertes Halstuch mit der Aufschrift „Pirker Kreisel“ als kleine Anerkennung in Empfang nehmen. Vor allem die Firma Hydraulik Schlögl, das Augenlaser-Zentrum Amberg und die Bäckerei Brunner sowie weitere Sponsoren hatten die Veranstaltung unterstützt. Die Mädels der Augenpraxis-Klinik und einige Hirschauer Frauen trugen mit dem Kuchenbüffet ebenfalls zum Erfolg bei. Sponsorengelder und der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Getränken, Wurst- und Käsesemmeln sowie Wiener Würstl ergaben eine Summe von 3 150 Euro. Diese wurde von Jürgen Scheffmann, der wie seine Frau Maria urlaubsbedingt fehlte, mit einer 850-Euro-Spende auf glatte 4 000 Euro aufgestockt. Er hatte das Geld anlässlich seines 60. Geburtstag für Africa Luz gesammelt. Insgesamt haben die „Pirker Kreisler“ nun 30 432 Euro für Africa Luz gespendet.

Der Kreisel-Gründer und vormalige Organisator Josef Böller übergab den Spendenscheck im Namen der jetzigen Chef-Organisatorin Bärbel Birner an Professor Dr. Dieter Dausch, den Africa-Luz-Vorsitzenden. Dessen Dank galt allen Teilnehmern, Sponsoren und Helfern, allen voran Bärbel Birner und der Familie Schlögl. Den Erlös werde man für die Projekte in Sauraha-Bachhjauli verwenden.

Wiederaufbau in Sauraha geht voran

Hirschau/Sauraha. (asn) Im August 2017 verursachte der Monsunregen in Nepal gewaltige Überschwemmungen, auch im Ort Sauraha, wo sich Africa Luz seit 2008 engagiert. Dort geht der Wiederaufbau voran. Die erfreuliche Botschaft erfuhr der Vorsitzende Prof. Dr. Dieter Dausch aus erster Hand – von Shir Lal Pariyar.

Ihn konnte Prof. Dausch dieser Tage in Hirschau in seinem Privathaus zu einer Gesprächsrunde begrüßen, an der Dr. Burglinde Dausch, die ehrenamtliche Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner und Schatzmeister Reinhold Birner teilnahmen. Shir Lal Pariyar, Vorstandsmitglied von Green Society Nepal, betreut seit Jahren die Africa-Luz-Projekte in Sauraha und koordiniert die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten, die nach der Hochwasserkatastrophe zu bewältigen waren und sind. Die Wassermassen hatten auch das „Kinderhaus Prof. Dausch“ samt Nähschule und den „Elephant-Dung-Paper-Shop“ meterhoch überflutet, außerdem das Erdreich bei der Einfahrt zum Notfallkrankenhaus und im Schulhof um fast vierzig Zentimeter abgetragen. An den Gebäuden war kein Schaden entstanden. Ca. dreißig Familien, deren Häuser von den Fluten total zerstört wurden, waren obdachlos geworden. Jeder dieser Familien hatten Bärbel Birner und Isabelle Haustein Anfang November 2017 bei ihrem Nepal-Besuch als Unterstützung für den Bau eines neuen Zuhauses je 500 Euro überreicht. Möglich war dies dank einer 20 000-Euro-Spende von Klaus und Gertrud Conrad (AZ berichtete). Von Shir Lal Pariyar mitgebrachte Fotos dokumentierten, dass sich die Betroffenen mit  ganzer Kraft an die Arbeit gemacht haben. Einige Häuser sind bereits bezogen, andere sind kurz vor ihrer Fertigstellung. Erleichtert waren Prof. Dausch und seine Africa-Luz-Mitstreiter über die Nachricht, dass die Hochwasserschäden im „Kinderhaus Prof. Dausch“ beseitigt sind und in der Einrichtung wieder Normalbetrieb herrscht. Täglich werden ca. fünfzig Kinder betreut und mit Essen versorgt. Noch nicht genutzt werden kann die Nähschule. Deren Gerätschaften waren durch den Schlamm vollkommen unbrauchbar gemacht worden. Neue Nähmaschinen müssen erst beschafft werden. Begonnen werden soll schnellstmöglich mit dem Aufschütten und Befestigen der Einfahrt zum Notfallkrankenhaus und des Schulhofs. Shir Lal Pariyar hatte eine fertige Planung mitgebracht, deren Gestaltung in der Africa-Luz-Runde allgemeine Zustimmung fand. Dass diese kein Lippenbekenntnis ist, untermauerte Prof. Dausch mit der Übergabe einer 5 000-Euro-Spende. Unter der Aufsicht von Shir Lal Pariyar wird das Geld zweckgebunden für die Maßnahme, z.B. für den Kauf des Pflasters verwendet. „Das ist bis zu eurem nächsten Besuch in Sauraha erledigt.“

Kräftige Finanzspritze für Africa Luz von Maschinen- & Fahrzeugbau Schlögl

Hirschau/Wernberg-Köblitz. (u) Seit 15 Jahren zählt die Firma Maschinen- & Fahrzeugbau Schlögl GmbH zu den großzügigen Förderern von Africa Luz. Jüngster Beleg ist eine 2 800-Euro-Spende, die Geschäftsführer Stefan Schlögl an den Vorsitzenden Prof. Dr. Dieter Dausch und die ehrenamtliche Geschäftsführerin Bärbel Birner überreichte.

2003 kamen sieben Hirschauer auf die Idee, eine Benefiz-Radsportveranstaltung ins Leben zu rufen. Gefragt war ein Rundkurs mit möglichst wenigen Steigungen. Ein Rundkurs von Wernberg-Unterköblitz über Oberwildenau, Rothenstadt, Pirk, Luhe-Wildenau zurück nach Wernberg-Unterköblitz erschien als optimal. Angesichts des guten Zwecks erklärte sich die Firma Schlögl bereit, ihr Betriebsgelände für den „Pirker Kreisel“ – so wurde die Veranstaltung benannt – als Start- und Zielgelände zur Verfügung zu stellen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im August 2017 zählte man 222 Teilnehmer, die zusammen 16 933 Kilometer zurücklegten und so 3 125 Euro für Africa Luz erradelten bzw. erliefen. Damit erhöhte sich die Gesamtspendensumme auf 26 432 Euro. Die stockte die Unternehmerfamilie, die alle Jahre ebenso wie eine Firmenmitarbeiter-Abordnung mit am Start sind, in diesen Tagen mit ihrer neuerlichen 2 800-Euro-Finanzspritze gehörig auf. 2006 hatte sie bereits 2 500 Euro gespendet.

Stefan Schlögl betonte, dass er und seine Familie vom großartigen Engagement von Africa Luz in Nepal tief beeindruckt sind. Mit dem Kinderhaus, dem Notfallkrankenhaus und der Elefantendungfabrik in Sauraha-Bachhjauli hätten Professor Dr. Dieter Dausch und sein Team Projekte auf die Beine gestellt, die ganz wesentlich und langfristig zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheitsversorgung der dort lebenden Menschen beitragen. Ähnlich vorbildlich seien die Hilfsmaßnahmen, die von Africa-Luz-Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit Sher Kintzl Bahadur von „Green Society Nepal“ 2015 für die Opfer der Erdbeben- und 2017 der Hochwasserkatastrophe ergriffen wurden und noch immer durchgeführt werden. Er selbst werde sich gerne noch aktiver in den Verein einbringen und auch bei Geschäftsfreunden für die Unterstützung von Africa Luz werden, auch für die Teilnahme am „Pirker Kreisel“.

Professor Dr. Dausch und Bärbel Birner verhehlten in ihren Dankesworten nicht, dass man die „kräftige Finanzspritze“ sehr gut gebrauchen könne. Für die Sanierung des durch das Hochwasser stark beschädigten Kinderhauses benötige man ebenso Geld wie für die Anschaffung neuer Nähmaschinen in der dort untergebrachten Nähschule. Im Notfallkrankenhaus wolle man die Geräteausrüstung weiter verbessern und modernisieren.

Trotz Hochwasserkatastrophe viel Positives aus Sauraha zu vermelden

Sauraha/Hirschau. (u) „Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen!“, schrieb einst der Dichter Matthias Claudius. Eine Menge zu erzählen über ihren Hilfseinsatz im nepalesischen Sauraha hatten Geschäftsführerin Bärbel Birner und Isabelle Haustein der Africa-Luz-Vorstandschaft bei ihrer Jahresabschluss-Sitzung.

Zwei Wochen dauerte im November ihr Aufenthalt in dem im Royal-Chitwan-Nationalpark gelegenen Ort, in dem sich Africa Luz seit 2006 engagiert, dort u.a. den Bau des Prof.-Dausch-Kinderhauses und eines Ambulatoriums finanziert hat. Als beide den Reisetermin Anfang 2017 festlegten, beabsichtigten sie primär, die im Notfallkrankenhaus arbeitenden Ärzte bei Augenuntersuchungen und Operationen zu unterstützen, sie mit Medikamenten und medizinischen Geräten zu versorgen und generell wieder einmal „nach dem Rechten zu sehen“. Niemand ahnte, dass Nepal im August von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht wird. Dass auch Sauraha betroffen war, hatte man im Vorfeld von Sher Kintzl-Bahadur, mit dem man seit Jahren zusammenarbeitet. „Das Kinderhaus bot einen mehr als traurigen Anblick. Die gesamte Einrichtung war zerstört“, berichtete Bärbel Birner. „Gott sei Dank war das Ambulatorium verschont geblieben.“ Bilder dokumentierten die Schäden im Kinderhaus, das ca. einen Meter unter Wasser gestanden hatte. Fundament, Fußböden und Wände waren beschädigt, sämtliches Inventar in der dort untergebrachten Nähschule unbrauchbar gemacht. Birner veranlasste sofort die Sanierungsarbeiten, mit denen noch während ihres Aufenthalts begonnen wurde. Ca. dreißig Familien waren durch die Fluten obdachlos geworden. Deren Not konnten Birner und Haustein dank einer 20 000-Euro-Spende von Klaus und Gertrud Conrad lindern. Im Beisein des Bürgermeisters übergaben sie jeder Familie für den Häuserneuaufbau 500 Euro in bar.

Im Ambulatorium galt das erste Interesse der augenärztlichen Untersuchungseinheit, die sie 2015 zur Klinik-Einweihung mitgebracht und zusammengebaut hatten. Sie funktionierte einwandfrei, eine Assistenzärztin führte gerade Untersuchungen durch. Mindestens 200 Patienten wurden kostenlos am Auge untersucht. In einem zweiten Raum untersuchte ein Internist einen Patienten mit einem Ultraschallgerät. Das 15 000 Euro teure Gerät hatte Africa Luz finanziert. Der Andrang war sehr groß. Jeder wollte mit der „neuen Maschine“ behandelt werden. Da bei den letzten Aufenthalten die vielen an Diabetes Erkrankten aufgefallen waren, führte man an einem „Zuckertag“ kostenlos unzählige Zuckertests durch und überwies auffällige Personen zur weiteren Behandlung an einen Internisten.

Nächste Station war die Augenklinik, die mit dem Africa-Luz-Ambulatorium kooperiert. Für sie hatte man 50 intraokulare Linsen, Salben und Augentropfen im Wert von 7 000 Euro mitgebracht. Als Danke durfte man einer Grauen-Star-OP beiwohnen. Dabei wurde der Patientin eine der mitgebrachten Linsen eingesetzt. Erfreuliches gab es über die in den letzten Jahren errichtete Schule zu berichten. Africa Luz hat das Grundstück dafür zur Verfügung gestellt. Rund 350 Kinder empfingen die Besucherinnen zu den Klängen der nepalesischen Nationalhymne mit Blumensträußchen. „Das war Gänsehaut pur!“ Von der Ausstattung der Schule habe man einen überaus positiven Eindruck gewonnen. Man habe Klassenzimmer mit neuwertigen Schulbänken und Tafeln vorgefunden, ebenso liebevoll eingerichtete Spielecken für die Vorschulkinder und Computerräume mit Laptops.

Im Vorstand war man sich einig, die Unterstützung für die Projekte in Sauraha auf jeden Fall fortzusetzen. Alle bisherigen Africa-Luz-Investitionen hätten beigetragen, die Lebensqualität der Menschen und die Zukunftschancen für die Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Um weiter helfen zu können, sei man unverändert auf Spenden angewiesen

Trotz Hochwasserkatastrophe viel Positives aus Sauraha zu vermelden

Sauraha/Amberg-Sulzbach. (asn) „Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen!“, schrieb einst der Dichter Matthias Claudius. Eine ganze Menge zu erzählen über ihren Hilfseinsatz im nepalesischen Sauraha hatten Geschäftsführerin Bärbel Birner und Isabelle Haustein der Africa-Luz-Vorstandschaft bei ihrer von Professor Dr. Dieter Dausch geleiteten Jahresabschluss-Sitzung.

Zwei Wochen dauerte im November ihr Aufenthalt in dem im Royal-Chitwan-Nationalpark gelegenen Ort, in dem sich Africa Luz seit 2006 engagiert, dort u.a. den Bau des Prof.-Dausch-Kinderhauses und eines Ambulatoriums finanziert hat. Als beide den Reisetermin Anfang 2017 festlegten, beabsichtigten sie primär, die im Notfallkrankenhaus arbeitenden Ärzte bei Augenuntersuchungen und Operationen zu unterstützen, sie einmal mehr mit Medikamenten und medizinischen Geräten zu versorgen und generell wieder einmal „nach dem Rechten zu sehen“. Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass Nepal im August von einer bespiellosen Hochwasserkatastrophe heimgesucht wird. Dass auch Sauraha davon betroffen war, hatte man schon im Vorfeld von Sher Kintzl-Bahadur, dem Vizepräsidenten von Green Society Nepal erfahren, mit dem man seit Jahren eng zusammenarbeitet. „Das Kinderhaus bot einen mehr als traurigen Anblick. Die gesamte Einrichtung war zerstört“, berichtete Bärbel Birner, um im gleichen Atemzug anzufügen: „Gott sei Dank war das Ambulatorium von den Wassermassen verschont geblieben.“ Bilder dokumentierten die Schäden im Kinderhaus, das ca. einen Meter unter Wasser gestanden hatte. Fundament, Fußböden und Wände waren beschädigt, sämtliches Inventar in der dort untergebrachten Nähschule durch den Schlamm unbrauchbar gemacht. Bärbel Birner veranlasste umgehend die nötigen Sanierungsarbeiten, die noch während ihres Aufenthalts in Angriff genommen wurde. Ca. dreißig Familien, deren Häuser von den Fluten total zerstört wurden, waren obdachlos geworden. Deren Not konnten Bärbel Birner und Isabelle Haustein dank einer 20 000-Euro-Spende von Klaus und Gertrud Conrad lindern. Im Beisein des Bürgermeisters konnten sie jeder der betroffenen Familien für den Häuserneuaufbau 500 Euro in bar übergeben (AZ berichtete).

Im Ambulatorium galt das erste Interesse der zwei Besucherinnen der augenärztlichen Untersuchungseinheit, die sie 2015 zur Einweihung der Klinik mitgebracht und eigenständig zusammengebaut hatten. „Sie hat einwandfrei funktioniert, eine junge Assistenzärztin aus dem nahegelegenen Augenkrankenhaus hat damit gerade Untersuchungen durchgeführt“, erzählte Isabelle Haustein. Mindestens zweihundert Patienten wurden an diesem Tag kostenlos am Auge untersucht. In einem zweiten Raum war ein Internist damit beschäftigt, einen Patienten mit einem Ultraschallgerät zu untersuchen. Das neue, hochmoderne Gerät hatte Africa Luz finanziert. Die Kosten hatten ca. 15 000 Euro betragen. „Natürlich war der Andrang der Leute sehr groß. Jeder wollte mit der „neuen Maschine“ behandelt werden. Da bei den letzten Nepalaufenthalten aufgefallen war, dass viele Menschen dort an Diabetes erkrankt sind, hatte man fünf Zuckermessgeräte und dreihundert Teststreifen mitgenommen. Bei einem eigens organisierten „Zuckertag“ wurden kostenlos unzählige Zuckertests durchgeführt, auffällige Personen sofort an einen Internisten zur weiteren Behandlung überwiesen. Nächste Besuchsstation war die Augenklinik, die mit dem Africa-Luz-Ambulatorium kooperiert. Als Geschenk hatte man fünfzig intraokulare Linsen, Salben und Augentropfen im Gesamtwert von 7 000 Euro mitgebracht. Als Belohnung durften die deutschen Gäste im Operationssaal einer Grauen-Star-OP beiwohnen. Dabei wurde der Patientin natürlich eine der mitgebrachten Linse eingesetzt.

Erfreuliches gab es auch über die in den letzten Jahren errichtete Schule zu berichten. Africa Luz hat das Grundstück dafür zur Verfügung gestellt. Rund 350 Kinder im Alter zwischen vier und fünfzehn Jahren empfingen die Besucherinnen auf dem Schulhof zu den Klängen der nepalesischen Nationalhymne mit Blumensträußchen. „Das war Gänsehaut pur!“ Von der Ausstattung der Schule, so beide übereinstimmend, habe man bei der Besichtigung einen überaus positiven Eindruck gewonnen. Man habe normale Klassenzimmer mit neuwertigen Schulbänken und Tafeln vorgefunden, ebenso liebevoll eingerichtete Spielecken für die Vorschulkinder und mit Laptops ausgestattete Computerräume.

Einigkeit herrschte im Vorstandsgremium, dass man die Unterstützung für die Projekte in Sauraha auf jeden Fall fortsetzen wird. Alle bisherigen Africa-Luz-Investitionen hätten dazu beigetragen, die Lebensqualität der dort lebenden Menschen und die Zukunftschancen für die Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Um weiter helfen zu können, darauf wies Schatzmeister Reinhold Birner hin, sei man weiterhin auf Spenden angewiesen. Wer Africa-Luz mit Spenden unterstützen will, kann diese entweder auf das Konto Nr. 200 799 799 bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach (BLZ 752 500 00) oder das Konto Nr. 64 93 93 9 bei der Volks- und Raiffeisenbank Amberg (BLZ 752 900 00) überweisen. Wer sich dauerhaft für Africa Luz engagieren möchte, der kann zum Jahresbeitrag von 60 € Mitglied werden.

Dr.-Andrea-Winkler-Wilfurth-Stiftung unterstützt Africa Luz

Amberg/Hirschau. (asn) 2001 gründete Dr. Andrea Winkler-Wilfurth ihre gleichnamige Stiftung. Seither engagiert sie sich u.a. für die medizinische Betreuung von Kindern in aller Welt. Africa Luz zählt seit Jahren zu den Organisationen, die von ihr unterstützt werden. Vor kurzem übergab sie dem Vorsitzenden Prof. Dr. Dieter Dausch und der ehrenamtlichen Geschäftsführerin Bärbel Birner wieder eine 1 000-Euro-Spende.

Zu den Aufgaben, denen sich Dr. Andrea Winkler-Wilfurth besonders widmet, zählt die Betreuung von Kindern in Krisengebieten. In ein solches verwandelte im August eine vom tagelangen Monsunregen verursachte Hochwasserkatastrophe auch den Ort Sauraha im Royal Chitwan Nationalpark in Nepal. Dort hat Africa Luz in Zusammenarbeit mit Green Society Nepal das „Kinderhaus Professor Dausch“, ein Ambulatorium und eine Elefantendung-Fabrik errichtet, außerdem ein Grundstück erworben, auf dem mittlerweile ein Schulhaus steht. Ende Oktober, Anfang November war Bärbel Birner zusammen mit Isabelle Haustein vor Ort. Bärbel Birner schilderte Dr. Andrea Winkler-Wilfurth ihre frischen Eindrücke. Demnach hatten die Fluten in Sauraha viele Familien obdachlos gemacht. Das Kinderhaus, in dem die Kinder ihr Mittagessen bekommen und ihre Hausaufgaben machen, hatte ca. einen Meter unter Wasser gestanden. Das Inventar, auch der dort eingerichteten Nähschule, war völlig zerstört. Dank einer Spende der Conrad-Stiftung habe man den hochwassergeschädigten Familien finanzielle Soforthilfe leisten können. Während des zweiwöchigen Aufenthalts habe man in der Schule alle Kinder klassenweise augenärztlich untersucht. Viele der kleinen Patienten seien bei den Untersuchungen auffällig gewesen. Es mussten Brillen verordnet werden, die vom im Ambulatorium untergebrachten Optiker kostenlos angepasst wurden Überhaupt seien alle Behandlungen im Ambulatorium kostenlos, da die Ärzte in den kooperierenden Krankenhäusern ehrenamtlich für Africa Luz arbeiten. Finanzielle Mittel benötige man aktuell für die Betreuung der durch das Hochwasser traumatisierten Kinder. Africa Luz habe dafür qualifizierte Pädagogen engagiert. Die Spende der Dr. Andrea Winkler-Wilfurth-Stiftung werde man dafür verwenden. Professor Dr. Dausch erinnerte in seinen Dankesworten an die großzügige finanzielle Unterstützung, die Africa Luz bereits in der Vergangenheit durch die Stiftung erhalten hat. Ohne sie hätte man die verschiedenen Projekte nicht realisieren können.

Dr. Andrea Winkler-Wilfurth zeigte sich beeindruckt vom Africa-Luz-Engagement in Nepal. Offenkundig werde den Menschen in Sauraha dauerhaft konkrete Hilfe geleistet, insbesondere im Ambulatorium und im Kinderhaus. Ihre Spende sei bei Professor Dr. Dausch, Bärbel Birner und den anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern in besten Händen.

Africa-Luz hilft Hochwassergeschädigten in Nepal

Sauraha/Amberg-Sulzbach/Hirschau. (asn) Tagelanger Monsunregen hat im August in ganz Südasien, auch in Nepal, zu einer beispiellosen Hochwasserkatastrophe geführt. Auch der Ort Sauraha blieb nicht verschont, in dem mit dem „Kinderhaus Dr. Dausch“, einer Elefantendungfabrik und einer Notfallklinik drei von Africa-Luz finanzierte Projekte stehen. Wie es vor Ort aussieht, davon machen sich derzeit die Africa-Luz-Mitarbeiterinnen Bärbel Birner und Isabelle Haustein ein Bild. Vor allem bringen sie Hilfe für die Betroffenen.

Die Nepalreise, zu der beide in den letzten Oktobertagen aufbrachen, war schon seit dem Frühjahr geplant. Primär wollte man in dem 2015 eingeweihten Ambulatorium nach dem Rechten sehen, eventuellen zusätzlichen Bedarf ermitteln und – wie bei jeder Nepal-Expedition – bei Augenuntersuchungen und Operationen mithelfen. Die Flutkatastrophe machte es notwendig, zumindest für einen Teil des Nepal-Besuches andere Prioritäten zu setzen. Die Nachricht, dass auch Sauraha vom Hochwasser heimgesucht wurde, erreichte die ehrenamtliche Africa-Luz Geschäftsführerin noch im August. Übermittelt und mit Fotomaterial unterfüttert wurde sie von Sher Kintzl-Bahadur, dem Vizepräsidenten von Green Society Nepal, mit dem man seit Jahren eng zusammenarbeitet. Die Bilder machten deutlich, dass die Wassermassen viele Häuser zerstört und die darin lebenden Familien obdachlos gemacht hatten. Auch das Kinderhaus Dr. Dausch stand unter Wasser. Damit war klar, dass man die Pläne für den Aufenthalt ändern musste.

Ähnlich war es Bärbel Birner und Isabelle Haustein im Oktober 2015 ergangen, als Nepal von einer Erdbebenkatastrophe betroffen war. Eigentlicher Reiseanlass war die Einweihung des von Africa-Luz finanzierten Ambulatoriums. Damals suchten die beiden zusammen mit Julia Waldhauser vom Erdbeben zerstörte Ortschaften auf und brachten der notleidenden Bevölkerung – nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung durch Klaus und Gertrud Conrad – Hilfsgüter verschiedenster Art.

Auch dieses Mal haben es Klaus und Gertrud Conrad mit einer 20 000-Euro-Spende möglich gemacht, dass Bärbel Birner und Isabelle Haustein Hilfe leisten können – Hilfe, die dringend nötig ist. Am nötigsten ist sie für ca. dreißig Familien, deren Häuser von den meterhohen Fluten total zerstört wurden. Sie konnten auch nicht bei Verwandten unterkommen. Ihnen hat der Bürgermeister ein Stück Land zur Verfügung gestellt, wo sie eine Bleibe haben. „Sie leben in schrecklichen Verhältnissen“, berichten Bärbel Birner und Isabelle Haustein. Dank der Conrad-Spende konnten sie jeder dieser mit dem Häuseraufbau beschäftigten Familien 500 Euro in bar aushändigen. Um Unruhen unter der Bevölkerung zu vermeiden, geschah dies unter Aufsicht von Bürgermeister Ramhadi. Als Konsequenz aus der Katastrophe kündigte er an, künftige Häuser auf höher gelegenem Gelände zu errichten. Stark in Mitleidenschaft gezogen wurde durch die Flut auch das Dr. Dausch-Kinderhaus. Ca. einen Meter war das Gebäude unter Wasser gestanden. Der Fußboden und die Wände sind kaputt und müssen von Grund auf renoviert werden. Völlig verwüstet wurde das Inventar der dort untergebrachten Nähschule, in der sechszehnjährige Mädchen das Schneiderinnenhandwerk erlernen. Das Hochwasser hat alle Utensilien einschließlich der Nähmaschinen unbrauchbar gemacht.

Erwischt hat es auch den im Kinderhaus eingerichteten Schreibwarenladen für das Elefantendungpapier. Auch dort wurde mit den Sanierungsarbeiten bereits begonnen. Erleichtert war man darüber, dass die Elefantendungfabrik und vor allem das Ambulatorium vom Hochwasser verschont geblieben sind. (Bericht über weiteren Einsatz von Bärbel Birner und Isabelle Haustein folgt).

Pirker Kreisel 2017

Wir laden ein zum 15. Pirker Kreisel und zur 13. Benefiz-Radltour: Fitness bringt Licht nach Nepal

Am Samstag, 26.08.2017, von 8 bis 18 Uhr in Wernberg-Unterköblitz bei der Firma Hydraulik Schlögl (Parkplatz).

Die Spendenübergabe findet um 17:00 Uhr statt.

Details entnehmen Sie bitte dem Flyer:

Gründer Prof. Dr. Dieter Dausch weitere vier Jahre Vorsitzender

Keine Überraschungen gab es bei den Vorstandswahlen von Africa Luz Deutschland. Für die nächsten vier Jahre wurden jeweils einstimmig gewählt: V. l.: Schriftführerin Martina Birner, 1. Vorsitzender Professor Dr. Dieter Dausch, 2. Vorsitzender Bürgermeister Hermann Falk, Geschäftsführerin Bärbel Birner, Schatzmeister Reinhold Birner, Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit Werner Schulz und der als 2. Vorsitzender verabschiedete Altbürgermeister Hans Drexler.

Amberg-Sulzbach. (asn) Professor Dr. Dieter Dausch führt weitere drei Jahre die von ihm 1998 gegründete Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Haas in Schnaittenbach wurde er einstimmig in seinem Amt bestätigt. Einstimmig waren auch die Voten für Bürgermeister Hermann Falk als neuem Stellvertreter und Nachfolger von Altbürgermeister Hans Drexler sowie für Geschäftsführerin Bärbel Birner, Schatzmeister Reinhold Birner, Schriftführerin Martina Birner und Werner Schulz, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig bleibt.

Zwei Africa-Luz-Aktionen hob Geschäftsführerin Bärbel Birner in ihrem durch eine PowerPoint-Präsentation illustrierten Rückblick auf die Berichtsjahre 2015 und 2016 besonders hervor. Von der ersten Herausforderung, der Erdbebenkatastrophe in Nepal Ende April 2015, sei man überrascht worden. Sofort nach deren Bekanntwerden rief man zur Hilfe für die notleidende Bevölkerung auf. Dank Sher Kintzl-Bahadur, dem Vizepräsidenten von „Green Society Nepal“, mit dem man seit Jahren eng zusammenarbeitet, kamen die mit Africa-Luz-Geldern finanzierten Hilfsgüter vor Ort an. 500 Kilogramm Reis, 200 Kilogramm Linsen, 400 Kilogramm Salz und 100 Liter Öl brachte Sher zu den Erdbebenopfern, außerdem 100 Stück Hartplastik zum Bau von Zelten und Wellbleche zum Abdecken der Häuserreste. Unter der Überschrift „Nepalesen helfen auf eigene Faust“ berichteten das ZDF-Heute-Journal und das Auslandsjournal in Filmbeiträgen über Shers Aktivitäten. Im Oktober 2015 besuchte sie zusammen mit Isabelle Haustein und Julia Waldhauser selbst das Erdbebengebiet, 400 Anoraks für die Kinder, Lebensmittel und Süßigkeiten im Gepäck. Eigentlicher Anlass der Nepalreise war aber einen anderer, ein erfreulicher – die Einweihung der von Africa Luz finanzierten Notfallklinik. Als Geschenk hatten sie eine komplette augenärztliche Untersuchungseinheit samt Patientenstuhl, gespendet von der Oberviechtacher Firma Optik Fuhrmann, mitgebracht. Da der Medizintechniker der Firma wegen der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes daheim geblieben war, mussten Bärbel Birner, Julia Waldhauser und Isabelle Haustein die zerlegte Medizineinheit selbst zusammenbauen, was nach zweitägigem Tüfteln dank Isabelle Hausteins technischer Versiertheit gelang. Bei der Einweihung waren rund 150 geladene Gäste anwesend, darunter auch der Landrat und der Bürgermeister. Die Menschen aus dem Gebiet Bachhjauli müssen nicht mehr zu den weit entfernten Krankenhäusern fahren. Dadurch reduzieren sich Kosten und Wartezeiten. In der Klinik arbeiten jetzt nepalesische Ärzte. Schwerpunkt ist die Augenheilkunde. Es halten aber auch Allgemeinmediziner und Kinderärzte Sprechstunden ab. Dank sagte Birner allen Spendern, ohne die Africa Luz die Projekte in Bachhjauli nicht hätte durchführen kannte. Namentlich nannte sie Klaus und Gertrud Conrad, die Stiftung Dr. Wilfurth, die Auerbacher Schulschwestern sowie die Firmen Möbel Frauendorfer und Hydraulik Schlögl. Letztere hat ihr Betriebsgelände wieder als Start- und Zielgelände für den „Pirker Kreisel“ zur Verfügung gestellt. Der Sportevent hat 2015 einen Erlös von 3 805 Euro erbracht, 2016 von 3 950 Euro.

 

Bevor es an die Vorstandsneuwahlen ging dankte Professor Dr. Dausch seinem Stellvertreter Altbürgermeister Hans Drexler für elf Jahre harmonische Zusammenarbeit. Sie hätte besser nicht sein können. Als Dankeschön gab es für Drexler einen Nepal-Schal, für seine Frau Burgi Blumen. Die Wahlen erbrachten folgende einstimmigen Ergebnisse: 1.Vorsitzender: Prof. Dr. Dieter Dausch, 2. Vorsitzender: Bürgermeister Hermann Falk, Geschäftsführerin: Bärbel Birner, Schatzmeister: Reinhold Birner, Schriftführerin: Martina Birner, Beauftragter Öffentlichkeitsarbeit: Werner Schulz.

Nach den Wahlen richtete Bärbel Birner den Blick auf die anstehenden Aufgaben. Für das Ambulatorium müssen zur Vervollständigung der Grundausstattung für augenärztliche Untersuchungen noch verschiedene Geräte gekauft werden, z.B. ein Gesichtsfeld, ein Non Contact Tonometer und ein automatischer Refraktometer. Auch die Sterilisationsmöglichkeiten für Augenoperationen müssen weiter verbessert werden. Sher Kintzl-Bahadur werde in Kürze nach Hirschau kommen und über den neuesten Sachstand berichten. Die nächste Nepalaktion kündigte Birner für den November 2017 an.

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