Im Kampf gegen Blindheit und Armut

(Dezember 2014) Seit mehr als 15 Jahren schenken sie erblindeten Menschen das Augenlicht. Und schenken ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen: Prof. Dr. Dieter Dausch und Barbara Birner operieren ehrenamtlich Menschen in Afrika und Asien, die sich eine OP nicht leisten können.

Angefangen hatte alles mehr oder weniger durch einen Zufall: Prof. Dr. Dieter Dersch war für einen Kollegen eingesprungen. Dann aber wurden aus dem Zufall mittlerweile mehr als 15 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für augenkranke Menschen. Mehrere Projekte haben die beiden seitdem ins Leben gerufen: „Africa Luz Deutschland“, eine Klinik, ein Kinderhaus, Ausbildungseinrichtungen und ein Gesundheitshaus. Barbara Birner ist die Geschäftsführerin des Vereins, Dausch dessen Vorsitzender.

Doch von vorne: 1997 reiste Dr. Dieter Dausch mit einem befreundeten französischen Arzt in den Tschad. „Er brauchte einen Ersatzmann, weil ein anderer Kollege ausgefallen war“, erinnert sich Dausch. Und der Ersatzmann war bitter nötig: Dass Ärzte kommen, um die Armen kostenlos an den Augen zu operieren, hat sich schnell herumgesprochen. Mehrere Hundert Menschen suchten täglich die Ärzte auf. Die operierten und untersuchten im Wechsel die Betroffenen: Während der eine gerade im „Operationssaal“ stand, hielt der andere Sprechstunde. Zehn bis zwölf Stunden pro Tag operierten die Mediziner. Von Anfang an dabei war Barbara Birner: Sie ist Arzthelferin in der Augenarztpraxis von Dr. Dausch. „Eine OP können sich die Leute nicht leisten“, weiß Dausch. „Nur einen sogenannten Star-Stecher.“

Von Afrika nach Asien

Zwischen Zelten, in denen die Helfer drei Wochen lang übernachteten, war der Lkw aufgestellt. Der lieferte den Ärzten das Wasser, das sie für die Augenoperationen benötigten. Der Großteil der Hilfesuchenden litt am Grauen Star – eine weit verbreitete Augenkrankheit in dem afrikanischen Land. Die hohe Sonneneinstrahlung in dem am Äquator liegenden Land ist dafür verantwortlich. Das mit Klimaanlage ausgestattete Fahrzeug schaffte für die Operateure bessere Arbeitsbedingungen als es ein afrikanisches Krankenhaus bietet. Ab der Mittagszeit mussten die Ärzte allerdings auf das Händewaschen verzichten: Das Wasser war durch die Sonne so stark aufgeheizt, dass es schlicht zu heiß war. Hieß: „Nach jeder Operation mussten die Ärzte die Handschuhe wechseln “, erzählt Barbara Birner. Durch einen Zeitungsartikel wurden Birner und Dausch auf eine Armenklinik in Nepal aufmerksam. „Diesen Armen wollten wir helfen“, erklärt die Arzthelferin. Den Wirkungskreis verlegten sie in das asiatische Land nach Kathmandu. Hier waren die Gegebenheiten besser als in Afrika. Mit der „Chhatrapatti Free Clinic“ fanden die Ärzte ein festes Haus mit europäischem Standard. Dort führten sie neben Operationen auch Untersuchungen durch und verordneten den Patienten Brillen. „Nach einiger Zeit erbauten wir dann eine extra Augenstation mit einem OP-Raum“, erzählt Barbara Birner. „Dieses Projekt ist abgeschlossen.“ Soll heißen: Dort arbeiten nun einheimische Ärzte stundenweise ehrenamtlich. Birner: „Hilfe zur Selbsthilfe also.“ Zufällig lernten Dausch und sein Team den Nepalesen Sher Kintzl kennen. Der Nepalese war von dem Deutschen Heinz Kitzl adoptiert worden und genoss eine Ausbildung an der Universität in Neu Delhi. Sehr erzählte von den armen Menschen im Royal-Chitwan-Nationalpark. Birner und Dausch machten sich daraufhin selbst ein Bild von der Lage der ländlichen Bevölkerung in dem Dschungelgebiet – eine Anregung für neue Projekte.

Kinder, Kranke, Elefanten

Durch eine großzügige Spende aus Deutschland konnte „Africa Luz“ im Gebiet des Chitwan-Nationalparks ein Kinderhaus errichten. Waisenkinder und Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen werden dort mit Kindern anderen Kindern aus dem Dorf verpflegt und betreut. Abends gehen die Waisen mit zu den Familien der anderen Kinder. So ist keines von ihnen allein. Neben dem Kinderhaus bietet „Africa Luz“ auch Ausbildungsprojekte an: Junge Mädchen können sich als Näherin ausbilden lassen. Nach einem Jahr bekommen die Frauen eine Nähmaschine gegen eine Leihgebühr von 100 Euro. So können wieder neue Maschinen gekauft werden. Wer das nicht will, kann die Maschine auch wieder an die Hilfsorganisation zurückgeben. Das zweite Projekt ist der „Elephant Dung Paper Shop“: Junge Männer erhalten hier die Gelegenheit, die Papierherstellung aus Elefantendung zu erlernen. In der kleinen Papierfabrik ergaben sich sechs Arbeitsplätze, die sich selbst finanzieren. Der Rest der Einnahmen geht wieder in die Projekte von „Africa Luz“ zurück. In dem kleinen Laden, der gut gelegen an einer Bushaltestelle liegt, können Touristen Tüten, Karten oder kleine Notizbücher aus Elefantendung-Papier kaufen. Beide Unternehmen sind abgeschlossen. Neuestes Projekt: das Gesundheitshaus. „Wir haben in Chitwan ein Grundstück gekauft und dort eine Notfallklinik errichtet“, erzählen Dausch und Birner. Im April dieses Jahres konnten sie diese einweihen. Das Haus soll für die Tausend Menschen in den umliegenden Dörfern die ärztliche Versorgung sichern. Nepalesische Ärzte können hier abwechselnd ehrenamtlich ihre Sprechstunden abhalten. „Was wir in Afrika machen und jetzt in Nepal tun ist pures Ehrenamt“, betont Barbara Birner. „Die Anreise und die weiteren Kosten übernehmen wir alle selbst. Das heißt: Die Spenden gehen wirklich zu Hundert Prozent an ’Africa Luz’.“ Bei ihren vielen Reisen und Hilfsprojekten haben die beiden auch sehr viele Freunde gefunden. „Die Nepalesen sind sehr nette, freundliche und hilfsbereite Menschen“, weiß Dr. Dausch.

Ein Segen für Nepals Kinder

Das 2008 eingeweihte „Kinderhaus Dr. Dausch“ in Nepal ist ein Erfolgsmodell – und ein Segen für den ganzen Ort. Mit rund 50 Kindern ist es seit Jahren absolut ausgebucht. Jetzt baut der Schnaittenbacher Verein Africa Luz dieses Projekt noch weiter aus.

Die psychosoziale Betreuung schwerkranker Kinder und deren Angehöriger sowie die humanitäre, medizinische Hilfe für Kinder in aller Welt hat sich die Dr.-Andrea-Winkler-Wilfurth-Stiftung zum Ziel gesetzt. Gleiches gilt für Professor Dr. Dieter Dausch und seine Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland.

Diese hat in den vergangenen Jahren in Sauraha-Bachhauli im Royal-Chitwan-Nationalpark in Nepal in Zusammenarbeit mit der Green-Society Nepal ein Kinderhaus und ein Ambulatorium errichtet.

Africa Luz hat dafür bereits in der Vergangenheit großzügige finanzielle Unterstützung von der Wilfurth-Stiftung erhalten, jetzt wieder anlässlich der Africa-Luz-Vorstandssitzung im Gasthaus Haas in Schnaittenbach.

Dr. Andrea Winkler-Wilfurth nutzte die Gelegenheit, um sich bei Prof. Dieter Dausch, seiner Frau Dr. Burglinde Dausch und der ehrenamtlichen Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner aus erster Hand über das Nepal-Projekt zu informieren.

Mit brandaktuellen Neuigkeiten zum Ambulatorium wartete Dausch auf: Alleine für den Ankauf des Grundstücks, auf dem bereits eine Elefantendung-Fabrik steht und noch eine Schule entstehen soll, hat Africa Luz rund 40 000 Euro investiert. Durch das Ambulatorium soll die bislang mehr als mangelhafte medizinische Versorgung von rund 70 000 Einwohnern verbessert werden.

Africa Luz schafft neuen Lichtblick

„Hilfe zur Selbsthilfe“: So lautet die Maxime der vom Hirschauer Augenarzt Prof. Dr. Dieter Dausch geleiteten humanitären Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland. Mit diesem Ziel arbeitet der Verein auch in Sauraha im Royal-Chitwan-Nationalpark in Nepal. Nach dem Bau des Dr.-Dausch-Kinderhauses und einer Elefantendung-Papierfabrik steht dort ein drittes Projekt vor der Vollendung: ein medizinisches Versorgungszentrum.

Die Schlüsselübergabe für das von Africa Luz finanzierte Ambulatorium war für Dausch und seine Begleiter absoluter Höhepunkt der insgesamt 25-tägigen Nepal-Reise. In dem Gebäude werden in absehbarer Zeit ein HNO-, ein Kinder- und ein Allgemeinarzt an einem Tag wöchentlich ehrenamtlich zur Verfügung stehen.

Entsprechende Gespräche wurden durch Dieter Dausch, seine Frau Dr. Burglinde Dausch und Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner bereits geführt. Durch diese Maßnahme wird sich nach ihrer Auskunft die bisher mangelhafte medizinische Versorgung für rund 70.000 Einwohner in der Region „spürbar verbessern“.

Mit Rajendra Shestra, der in Deutschland studiert hat, sei bereits ein nepalesischer Augenarzt vor Ort tätig. Zur offiziellen Übergabe des Hauses hatten sich der zuständige Landrat und Bürgermeister sowie eine Reihe von Green-Society-Mitgliedern eingefunden. Prof. Dausch lobte in seiner Ansprache das Engagement der nepalesischen Freunde. Mit der Fertigstellung des medizinischen Versorgungszentrums hätten Africa Luz Deutschland und Green Society Nepal ein Musterbeispiel für humanitäre und wirtschaftliche Zusammenarbeit abgeliefert.

Dausch überreichte in diesem Kontext eine weitere Geldspende von 5000 Euro. Damit sollen Möbel für das Wartezimmer und noch fehlende Steckdosen, Schalter und Lampen angeschafft werden. An Rajendra Shestra übergab der Professor außerdem OP-Material im Wert von 10 000 Euro. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Geräte für die Augenabteilung in den nächsten Wochen per Container nach Sauraha-Bachhauli transportiert werden. Wenn sie vor Ort sind, dann sei das Projektfür Africa Luz abgeschlossen. Laut Dausch war es erklärtes Ziel des Vereins, die Grundlagen für eine bessere medizinische Versorgung zu schaffen. Letztendlich seien die Menschen vor Ort nun selbst gefordert, die Einrichtung eigenverantwortlich zu nutzen. Ausdrücklich dankte Dausch den Mitgliedern und Sponsoren. Ohne deren finanzielle Unterstützung hätte Africa Luz das Projekt „nicht realisieren können“.

Africa-Luz-Team auf Nepal-Expedition

(August 2014) Die vom Hirschauer Augenarzt Professor Dr. Dieter Dausch gegründete Augenstation der „Chhatrapatti Free Clinic“ in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu funktioniert sehr gut. Diese erfreuliche Erkenntnis konnten Prof. Dr. Dausch und sein Africa-Luz-Team bei ihrer jüngsten, 25-tägigen Nepalreise gewinnen. Mit Prof. Dausch machten sich seine Frau Dr. Burglinde Dausch, Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner, Michaela und Theresa Basler und Doris Weih vor Ort ein Bild über die aktuelle Situation in der Klinik, in der Prof. Dausch im Jahr 2000 seine ersten (kostenlosen) Augenoperationen im HNO-OP durchführte. Zweite Station der Reise war der im Royal Chitwan Nationalpark gelegene Ort Sauraha. Dort hat Africa-Luz im Jahr 2008 das „Kinderhaus Dr. Dausch“ errichtet und seiner Bestimmung übergeben hat
Menschen in und aus der Dritten Welt das Augenlicht zu erhalten bzw. wieder zu geben – dafür engagiert sich seit 16 Jahren in beispielgebender, weil unbürokratischer, unentgeltlicher und selbstloser Weise die vom Hirschauer Augenarzt Prof. Prof. Dr. med. Dieter Dausch geleitete Hilfsorganisation “Africa-Luz Deutschland”.  Anfang Dezember 1998 hob er das humanitäre Hilfswerk aus der Taufe, dessen Vorsitzender er bis heute ist. Den Anstoß zur Gründung hatte ein zweiwöchiger internationaler Hilfseinsatz in Kamerun und im Tschad gegeben. An ihm hatten Prof.essor Dr. Dausch und seine Praxismitarbeiterin Bärbel Birner zu Ostern 1997 auf Ersuchen von Dr. Jean Lonis Douenne (Präsident Africa-Luz Frankreich) und Dr. Ramon Franca (Africa-Luz Spanien) teilgenommen. Im Jahr 2000 entschloss sich Prof. Dr. Dausch, ein eigenes Projekt in Angriff zu nehmen. Ein Inserat in einer augenärztlichen Fachzeitschrift „Armenklinik in Kathmandu sucht Augenoperateur“ animierte ihn dazu, sein Tätigkeitsfeld nach Nepal zu verlagern. Obwohl Nepal nicht auf dem afrikanischen Kontinent liegt, beließ man es bei der Namensgebung „Africa-Luz“.
Im Jahr 2000 flog ein sechsköpfiges „Africa-Luz-Team“ zum ersten Einsatz nach Kathmandu. Prof. Dausch führte damals die erste graue Staroperation im HNO-OP der „Chhattrapati Free Clinic“ durch. Man entschied sich sehr rasch, in der Klinik eine eigene Augenstation zu gründen. Sie wurde mit Unterstützung von Africa-Luz bis 2006 im neuen Anbau des Krankenhauses eingerichtet. In den Folgejahren konnte sie Prof. Dausch in regelmäßigen Abständen bei einer Reihe von Hilfseinsätzen selbst nutzen. Sein Team konnte Hunderte von Mittellosen durch kostenlose Augenoperationen vor dem Verlust des Augenlichtes bewahren bzw. zu dessen Wiedergewinn verhelfen
14 Jahre später nach dem ersten Hilfseinsatz machte sich wieder ein sechsköpfiges Team Africa-Luz-Team auf nach Nepal. Erste Station der Reise waren selbstverständlich das Armenkrankenhaus „Chhatrapatti Free Clinic“ und die dortige Augenstation. Die Africa-Luz-Delegation wurde vom Präsidenten der Klinik Bijaya Mali herzlich empfangen. Er konnte den Gästen ein angesehenes Krankenhaus mit einer von den Patienten gut frequentierten Augenstation präsentieren. Jetzt arbeiten dort einheimische Ärzte und medizinische Angestellte. Die Ärzte berichteten, dass sie vormittags zahlende Patienten zur Behandlung bzw. zu einem operativen Eingriff kommen. Nachmittags ist Sprechstunde für arme Nepalesen, die sich finanziell keine medizinische Versorgung leisten können. Die einheimische Augenärztin Dr. Bina Shestra führt weiterhin kostenlose Augenoperationen durch. Das Africa-Luz-Team konnte sich aus Kathmandu im sicheren Bewusstsein verabschieden, dass das „Chhatrapatti-Free-Clinic-Projekt“ von Africa-Luz zum Selbstläufer geworden ist. Die gewährte „Hilfe zur Selbsthilfe“ hat bestens funktioniert. Qualifizierte Arbeitsplätze sind entstanden und den Ärmsten der Armen wird geholfen. Von Kathmandu aus ging es dann für das Africa-Luz-Team nach Sauraha im Chitwan Nationalpark
Zweite Station der Reise war der im Royal Chitwan Nationalpark gelegene Ort Sauraha. Dort hat Africa-Luz im Jahr 2008 das „Kinderhaus Dr. Dausch“ errichtet und seiner Bestimmung übergeben.

Africa-Luz-Aktion 2014 - Team Africa-Luz-Aktion 2014 - OP Kathmandu

Spendabler Nachbar

Zu Jahresbeginn 2013 bezogen der Augenarzt Professor Dr. Dieter Dausch und der Zahnarzt Dr. Roland Fürst neue Klinik- und Praxisräume in dem Gebäudekomplex Marienstraße 3. Fürst, Spezialist für Implantologie, verzichtete anlässlich seiner Praxiseinweihung auf Geschenke, Nutznießer ist die Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland.

Geleitet wird diese von Dausch, der von seinem Praxisnachbarn nun eine Geldspende von 850 Euro überreicht bekam. Der Betrag wird nach Nepal fließen, genauer gesagt in das „Chitwan-Projekt“ in Bajauli. Dort unterstützt laut Dausch Africa Luz den Ausbau eines Ambulatoriums, um die unzureichende medizinische Versorgung für die auf neun Orte verstreuten rund 25 000 Einwohner von Bajauli deutlich zu verbessern.

Dort entstehen Praxisräume für einen Allgemein- und einen Augenarzt, Optiker und eine Apotheke. Insgesamt habe Africa Luz in Bajauli rund 60 000 Euro investiert, davon allein jeweils 20 000 Euro für den Bau des „Professor-Dausch-Kinderhauses“ und des Ambulatoriums.

Geld und 300 Brillen

Eine Überraschung bereitete Gabi Huber, die Inhaberin des gleichnamigen Optik-Geschäfts, der humanitären Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland mit Vorsitzendem Professor Dr. Dieter Dausch und der ehrenamtlichen Geschäftsführerin Bärbel Birner. Huber überreichte den beiden nicht nur 300 Brillen, sondern obendrein einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro.

Gabi Huber erklärte, dass ein Teil der Spendensumme beim Hirschauer Frühjahrsmarkt erlöst worden sei. Damals habe man einen Roller verlost. Den Rest habe man aus Firmenmitteln draufgelegt. Gemeinsam mit ihrem Vater Werner wolle sie Professor Dausch und sein Africa-Luz-Team bei dem humanitären Engagement unterstützen. Dausch dankte für die Hilfe. Die Geldspende werde nach Nepal fließen, genauer gesagt in das Chitwan-Projekt in Bajauli. In dem dort von Africa Luz errichteten Professor-Dausch-Kinderhaus sei der einheimische Augenarzt Dr. Shestra tätig. Mit der Spende werde Africa Luz das Arzthonorar für mittellose Patienten bezahlen, die von Dr. Shestra am Grauen Star operiert werden.

Bei der Übernahme der Brillen berichtete Bärbel Birner, dass man seit 1998 rund 60 000 Gebrauchtbrillen in Länder der Dritten Welt verschickt habe, nachdem diese gereinigt, sortiert, vermessen und verpackt worden seien. Ganz besonders habe sich Adolf Wisgickl hier verdient gemacht. Die von Optik Huber gespendeten Brillen werde man für Waisenkinder in Rumänien verwenden.

Kostenlose Augenoperationen – Amberger helfen Kranken in Nepal

Ärzteteam arbeitet zwei Wochen in Kathmandu – 500 Kilo Gepäck

AMBERG (usc) – Ein Team von Ärzten und Helfern von Africa-Luz Amberg ist für zwei Wochen nach Nepal gereist. Dort sollen unentgeltlich Menschen mit “Grauem Star” und anderen Augenerkrankungen operiert und behandelt werden.

Die neun Männer und Frauen arbeiten ehrenamtlich in der Chhatrapati Free Clinic in Kathmandu. Die Amberger Hilfstruppe, die auch vom dortigen Landrat Hans Wagner unterstützt wird, bringt 500 Kilo Gepäck mit. Es enthält alles, was sie für die Operationen braucht: Geräte und Operationsbestecke, Verbandsmaterialien, Augensalben, -tropfen, Infusionen, Injektionen, Gummihandschuhe, Operationskleidung sowie Spielsachen und Textilien.

Auch andere Einrichtungen

Die Gruppe wird nach eigenen Angaben auch andere Einrichtungen in Nepal besuchen, beispielsweise ein Kinderheim und eine Schule, die etwa drei Stunden von Kathmandu entfernt ist.

Pressestimme aus einem Artikel vom 5. April 2001

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