Pirker Kreisel 2017

Wir laden ein zum 15. Pirker Kreisel und zur 13. Benefiz-Radltour: Fitness bringt Licht nach Nepal

Am Samstag, 26.08.2017, von 8 bis 18 Uhr in Wernberg-Unterköblitz bei der Firma Hydraulik Schlögl (Parkplatz).

Die Spendenübergabe findet um 17:00 Uhr statt.

Details entnehmen Sie bitte dem Flyer:

Gründer Prof. Dr. Dieter Dausch weitere vier Jahre Vorsitzender

Keine Überraschungen gab es bei den Vorstandswahlen von Africa Luz Deutschland. Für die nächsten vier Jahre wurden jeweils einstimmig gewählt: V. l.: Schriftführerin Martina Birner, 1. Vorsitzender Professor Dr. Dieter Dausch, 2. Vorsitzender Bürgermeister Hermann Falk, Geschäftsführerin Bärbel Birner, Schatzmeister Reinhold Birner, Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit Werner Schulz und der als 2. Vorsitzender verabschiedete Altbürgermeister Hans Drexler.

Amberg-Sulzbach. (asn) Professor Dr. Dieter Dausch führt weitere drei Jahre die von ihm 1998 gegründete Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Haas in Schnaittenbach wurde er einstimmig in seinem Amt bestätigt. Einstimmig waren auch die Voten für Bürgermeister Hermann Falk als neuem Stellvertreter und Nachfolger von Altbürgermeister Hans Drexler sowie für Geschäftsführerin Bärbel Birner, Schatzmeister Reinhold Birner, Schriftführerin Martina Birner und Werner Schulz, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig bleibt.

Zwei Africa-Luz-Aktionen hob Geschäftsführerin Bärbel Birner in ihrem durch eine PowerPoint-Präsentation illustrierten Rückblick auf die Berichtsjahre 2015 und 2016 besonders hervor. Von der ersten Herausforderung, der Erdbebenkatastrophe in Nepal Ende April 2015, sei man überrascht worden. Sofort nach deren Bekanntwerden rief man zur Hilfe für die notleidende Bevölkerung auf. Dank Sher Kintzl-Bahadur, dem Vizepräsidenten von „Green Society Nepal“, mit dem man seit Jahren eng zusammenarbeitet, kamen die mit Africa-Luz-Geldern finanzierten Hilfsgüter vor Ort an. 500 Kilogramm Reis, 200 Kilogramm Linsen, 400 Kilogramm Salz und 100 Liter Öl brachte Sher zu den Erdbebenopfern, außerdem 100 Stück Hartplastik zum Bau von Zelten und Wellbleche zum Abdecken der Häuserreste. Unter der Überschrift „Nepalesen helfen auf eigene Faust“ berichteten das ZDF-Heute-Journal und das Auslandsjournal in Filmbeiträgen über Shers Aktivitäten. Im Oktober 2015 besuchte sie zusammen mit Isabelle Haustein und Julia Waldhauser selbst das Erdbebengebiet, 400 Anoraks für die Kinder, Lebensmittel und Süßigkeiten im Gepäck. Eigentlicher Anlass der Nepalreise war aber einen anderer, ein erfreulicher – die Einweihung der von Africa Luz finanzierten Notfallklinik. Als Geschenk hatten sie eine komplette augenärztliche Untersuchungseinheit samt Patientenstuhl, gespendet von der Oberviechtacher Firma Optik Fuhrmann, mitgebracht. Da der Medizintechniker der Firma wegen der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes daheim geblieben war, mussten Bärbel Birner, Julia Waldhauser und Isabelle Haustein die zerlegte Medizineinheit selbst zusammenbauen, was nach zweitägigem Tüfteln dank Isabelle Hausteins technischer Versiertheit gelang. Bei der Einweihung waren rund 150 geladene Gäste anwesend, darunter auch der Landrat und der Bürgermeister. Die Menschen aus dem Gebiet Bachhjauli müssen nicht mehr zu den weit entfernten Krankenhäusern fahren. Dadurch reduzieren sich Kosten und Wartezeiten. In der Klinik arbeiten jetzt nepalesische Ärzte. Schwerpunkt ist die Augenheilkunde. Es halten aber auch Allgemeinmediziner und Kinderärzte Sprechstunden ab. Dank sagte Birner allen Spendern, ohne die Africa Luz die Projekte in Bachhjauli nicht hätte durchführen kannte. Namentlich nannte sie Klaus und Gertrud Conrad, die Stiftung Dr. Wilfurth, die Auerbacher Schulschwestern sowie die Firmen Möbel Frauendorfer und Hydraulik Schlögl. Letztere hat ihr Betriebsgelände wieder als Start- und Zielgelände für den „Pirker Kreisel“ zur Verfügung gestellt. Der Sportevent hat 2015 einen Erlös von 3 805 Euro erbracht, 2016 von 3 950 Euro.

 

Bevor es an die Vorstandsneuwahlen ging dankte Professor Dr. Dausch seinem Stellvertreter Altbürgermeister Hans Drexler für elf Jahre harmonische Zusammenarbeit. Sie hätte besser nicht sein können. Als Dankeschön gab es für Drexler einen Nepal-Schal, für seine Frau Burgi Blumen. Die Wahlen erbrachten folgende einstimmigen Ergebnisse: 1.Vorsitzender: Prof. Dr. Dieter Dausch, 2. Vorsitzender: Bürgermeister Hermann Falk, Geschäftsführerin: Bärbel Birner, Schatzmeister: Reinhold Birner, Schriftführerin: Martina Birner, Beauftragter Öffentlichkeitsarbeit: Werner Schulz.

Nach den Wahlen richtete Bärbel Birner den Blick auf die anstehenden Aufgaben. Für das Ambulatorium müssen zur Vervollständigung der Grundausstattung für augenärztliche Untersuchungen noch verschiedene Geräte gekauft werden, z.B. ein Gesichtsfeld, ein Non Contact Tonometer und ein automatischer Refraktometer. Auch die Sterilisationsmöglichkeiten für Augenoperationen müssen weiter verbessert werden. Sher Kintzl-Bahadur werde in Kürze nach Hirschau kommen und über den neuesten Sachstand berichten. Die nächste Nepalaktion kündigte Birner für den November 2017 an.

Kräftige Finanzspritze von Hydraulik-Schlögl

Schon mehr als ein Jahrzehnt zählt die Firma Hydraulik Schlögl zu den großzügigen Förderern von Africa Luz. In diesen Tagen übergab die Unternehmerfamilie ein 2 500-Euro-Spende an das Africa-Luz-Team. V. l.: Stefan Schlögl, Tanja Schlögl, Hilde Schlögl, Gerhard Schlögl, Africa-Luz-Vorsitzender Professor Dr. Dieter Dausch, Josef Böller, Bärbel Birner, Isabelle Haustein und Dr. Burglinde Dausch.

Amberg-Sulzbach/Hirschau/Wernberg-Köblitz. (asn) Schon mehr als ein Jahrzehnt zählt die Firma Hydraulik Schlögl zu den großzügigen Förderern von Africa Luz. Alljährlich darf die Hilfsorganisation z.B. das Schlögl-Betriebsareal als Start- und Zielgelände für den „Pirker Kreisel“ nutzen, dessen Erlös – heuer 3 950 Euro – stets für Africa Luz bestimmt ist. In diesen Tagen stockte die Unternehmerfamilie die Summe mit einer Spende in Höhe von 2 500 Euro gewaltig auf. Firmengründer Gerhard Schlögl betonte, dass er und seine Familie vom großartigen Engagement von Africa Luz in Nepal tief beeindruckt sind. Mit dem Kinderhaus, dem Notfallkrankenhaus und der Elefantendungfabrik in Sauraha-Bachhjauli hätten Professor Dr. Dieter Dausch und sein Team Projekte auf die Beine gestellt, die ganz wesentlich und langfristig zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheitsversorgung der dort lebenden Menschen beitragen. Ähnlich vorbildlich seien die Hilfsmaßnahmen, die von Africa-Luz-Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit Sher Kintzl Bahadur von „Green Society Nepal“ für die Opfer der letztjährigen Erdbebenkatastrophe ergriffen wurden und noch immer durchgeführt werden.

Professor Dr. Dausch machte in seinen Dankesworten kein Hehl daraus, dass man die „kräftige Finanzspritze“ sehr gut gebrauchen könne. Aus Sauraha-Bachhjauli habe man vor wenigen Tagen positive Nachrichten erhalten. Bei über 200 Kinder seien vor wenigen Tagen kostenlose Voruntersuchungen und Sehtests in der Augenabteilung des Notfallkrankenhauses gemacht worden. Deren Geräteausrüstung wolle man weiter verbessern und modernisieren. Darum werde man einen Teil der Schlögl-Spende für den Kauf eines Tonopens verwenden. Mit dem kleinen transportablen, batteriebetriebenen Gerät könne man den Augeninnendruck messen. Mit dem anderen Teil unterstütze man nach den Worten der ehrenamtlichen Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner die andauernden Aktionen von Sher Kintzl-Bahadur, der nach wie vor regelmäßig Hilfsgüter in die Erdbebengebiete bringe. Beim letzten Transport hatte er 100 von Africa-Luz finanzierte Kinder-Anoraks im Gepäck.

3.950 € für Hilfsprojekte in Nepal ersportelt

Der „14. Pirker Kreisel“ war ein großartiger Erfolg. 196 Teilnehmer erradelten bzw. erskateten dank der Sponsorenuntersützung die Rekordspendensumme von 3 950 Euro. Den Spendenscheck überreichten Ex-Organisator Josef Böller (3.v.r.) und Organisatorin Bärbel Birner (5.v.r.) an den Vorsitzenden der Hilfsorganisation „Africa Luz Deutschland“ Prof. Dr. Dieter Dausch (7.v.r.). Mit im Bild: Hirschaus 3. Bürgermeister Peter Leitsoni (2.v.r.), die konditionsstärkste Radlerin Maria Scheffmann (6.v.l.) und die jüngste Teilnehmerin Valentina Lipp (vorne r.).

Amberg-Sulzbach/Hirschau/Wernberg-Köblitz. (u) Skeptiker hatten befürchtet, dass sich die prognostizierten und tatsächlich eingetretenen Temperaturen um die 30-Grad-Marke negativ auf die Teilnehmerzahl beim „14. Pirker Kreisel“ auswirken könnten. Die Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet. Mit 196 Sportlerinnen und Sportlern verfehlte man gerade einmal um zwei Teilnehmer die vorjährige Rekordzahl. Sie erradelten bzw. erskateten mit 3 950 Euro einen neuen Rekorderlös.

Exakt 193 Radler und drei Inliner gingen beim „Pirker Kreisel“ unter dem Motto „Fitness bringt Licht nach Nepal“ an den Start, der dieses Mal seinem Namen nicht gerecht werden konnte. Wegen Straßenbaumaßnahmen zwischen Luhe und Pirk und auf der Kreisstraße von Rothenstadt nach Pirk bekam keiner die namensgebende Gemeinde zu Gesicht. Start und Ziel war wie seit zwölf Jahren die Firma Hydraulik Schlögl. Sie stellte ihr Werksgelände wieder kostenlos zur Verfügung. Der auf 18,6 Kilometer verkürzte Rundkurs führte von Unterköblitz über Grünau, Luhe am Forst, Wildenau, Luhe und Oberköblitz zurück zum Start.

Die 193 Radler und Radlerinnen schafften zusammen 631 Runden und damit 10 899 Kilometer. Die drei Inliner Uwe Voigt (3 Runden, 55,8 km), Heinz Gärtner und Klaus Mecke (je eine Runde, 18,6 km) steuerten 930 Kilometer zur Gesamtsumme von 636 Runden und 11 829 Kilometer bei. Für alle herrschten am Morgen noch ideale Bedingungen. Im Tagesverlauf sollte das Radeln und Skaten immer mehr zu einer Schweiß treibenden Angelegenheit werden.

Die größte Ausdauer bewiesen Wolfgang Mader und Tomas Kick mit je 14 Runden (260,4 Kilometer. Mit Franz Dirner, Günter Enderer und Martin Weiß schafften drei Radler je zwölf Runden (223,2 Kilometer).Wie in den Vorjahren erwies sich Maria Scheffmann (Hirschau) als weibliche Starterin mit dem größten Stehvermögen. Sie stieg nach acht Runden (148,8 Kilometer) vom Sattel. Jeweils sieben Runden (130,2 Kilometer) hielten Irmgard Dolles und Manuela Richter durch. Die gleiche Distanz schaffte der älteste Radler, der 80-jährige Rudolf Biebl. Älteste weibliche Teilnehmerin war Ida Knietsch-Hammer (Hirschau). Sie legte eine Runde zurück. Jüngste Starterin war die siebenjährige Hirschauerin Valentina Lipp, die tapfer eine Runde durchhielt.

Am Ende seiner Radltour konnte jeder ein kleines, von den Sponsoren bzw. Africa Luz gestiftetes Geschenk als Belohnung für die Teilnahme in Empfang nehmen. Vor allem die Firma Hydraulik Schlögl, das Augenlaser-Zentrum Amberg und die AOK sowie eine Reihe anderer Sponsoren hatten den „Pirker Kreisel“ großzügig unterstützt. Die Mädels der Augenpraxis-Klinik Amberg und einige Hirschauer Frauen trugen mit dem reichhaltigen Kuchenbüffet ebenfalls zum Erfolg der Veranstaltung bei. Zusammen mit dem Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Getränken, Wurst- und Käsesemmeln sowie Wiener Würstl kam die Rekordsumme von 3 950 Euro zusammen.

Kreisel-Gründer und Ex-Cheforganisator Josef Böller (Hirschau) überreichte den Spendenscheck im Namen des Organisatorenteams mit Bärbel und Reinhold Birner sowie Annemarie und Helmut Brandl (alle Hirschau) an Professor Dr. Dieter Dausch, den Vorsitzenden von Africa Luz. Dessen Dank galt allen Teilnehmern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern. Die Spende werde man zu gleichen Teilen für die Erdbebenhilfe und für das Africa-Luz-Ambulatorium in Sauraha-Bachhjauli in Nepal verwenden. Bärbel Birner wertete die große Teilnehmerzahl als Auftrag, den „Pirker Kreisel“ weiterhin durchzuführen.

Theatergruppe Gebenbach spendet für Africa-Luz

06.04.2016 – Dank der Theatergruppe Gebenbach werden 60 Kinder im nepalesischen Erdbebengebiet in Ghorka im Langtang-Gebirge mit neuen Anoraks ausgestattet. Möglich macht dies eine 600-Euro-Spende, die fünf Mitglieder des Schauspielerensembles der ehrenamtlichen Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner überreichten.
Achtmal hatte es im Pfarrsaal von Ende Februar bis Mitte März ein volles Haus gegeben, als die Theatergruppe ihre von Regisseurin Gerlinde Piehler einstudierte Boulevardkomödie „Currywurst und Kaviar“ servierte. Traditionsgemäß wird der Erlös der ersten Aufführung, zu der verschiedene Seniorengruppen eingeladen sind, immer für einen guten Zweck gespendet. Empfänger waren z.B. die Mission, soziale Einrichtungen in der Gemeinde wie der Kindergarten, die Grundschule und die Mausbergkirche sowie die Pfarrei als Dank für die Benutzung des Pfarrsaals. Dieses Mal wurde die von Prof. Dr. Dieter Dausch geleitete humanitäre Hilfsorganisation „Africa Luz“ als Spendenempfänger ausgewählt, die sich seit Jahren in Nepal sozial engagiert.
Bärbel Birner zeigte in ihren Dankesworten kurz die Africa-Luz-Hilfsprojekte in Nepal, vor allem in Sauraha-Bachhjauli im Chitwan-Nationalpark, auf. Dort habe man in Zusammenarbeit mit der Umweltorganisation „Green Society Nepal“ das „Kinderhaus Prof. Dausch“, eine Elefantendung-Fabrik und ein Notfallkrankenhaus gebaut. Anlässlich dessen Einweihung sei sie im Oktober letzten Jahres zusammen mit Isabell Haustein und Julia Waldhauser in Nepal gewesen. Während des Aufenthalts sei man mit einem Jeep in das Erdbebengebiet gefahren, bepackt mit 100 Anoraks für Kinder, Lebensmitteln und Süßigkeiten. Man habe „Armut ohne Ende“ erlebt. Die Anoraks hätten für die wartenden Kinder bei Weitem nicht ausgereicht. Bärbel Birner: „In uns kam ein schrecklich beschämendes Gefühl auf und wir versprachen, weitere Jacken zu bringen.“ Dieses Versprechen wurd nun Sher Kintzl-Bahadur einlösen, der Vizepräsident von „Green Society Nepal“. Er wird die 60 Anoraks, die er in Nepal mit der Spende der Theatergruppe erstehen kann, zusammen mit anderen Hilfsgütern zu den Kindern in Ghorka im Langtang-Gebirge bringen. Er startete schon eine ganze Reihe von Hilfsaktionen für die Erdbebenopfer. Filmbeiträge über Sher Hilfsaktionen sind auf der ZDF-Mediathek unter dem Stichwort „Nepalesen helfen auf eigene Faust“ und der 3-Sat-Mediathek unter dem „Auslandsjournal, 8. Mai“ abrufbar

Theatergruppe Gebenbach - Spende Africa Luz 03-2016

Hilfe für die Ärmsten der Armen in Nepal

März 2016. Erst kürzlich hat die Amberger Organisation Africa Luz eine Notfallklinik eröffnen können – dank Unterstützung durch Spender. In vielfältiger Weise engagiert sich die Hilfsorganisation Africa Luz mit dem Augenarzt Professor Dr. med. Dieter Dausch schon seit etlichen Jahren für die Menschen in Nepal. Gerade nach dem schweren Erdbeben im April 2015, unter dessen Folgen die Menschen dort noch immer leiden, ist Hilfe wichtiger denn je.

Bei ihrem Engagement ist die Organisation auf Spenden angewiesen – und diese segensreiche Arbeit unterstützte auch die Firma Frauendorfer in Amberg: Geschäftsführer Markus Frauendorfer überreichte Professor Dieter Dausch, Bärbel Birner und Martina Birner von Africa Luz eine Spende von 5000 Euro. Wie Dausch in seinen Dankesworten erinnerte, habe die Firma auch schon vor etwa einem Jahr Africa Luz mit einer namhaften Spende unterstützt.

Markus Frauendorfer würdigte dabei die Arbeit des Vereins und den persönlichen Einsatz der Mitglieder in Afrika, aber vor allem in Nepal. Da er nicht persönlich vor Ort helfen könne, gehe eben diese Spende an Africa Luz. Frauendorfer zeigte sich überzeugt, dass die Spende durch Professor Dausch und seine tatkräftigen Mitstreiter von Africa Luz dort ankomme, wo sie dringend gebraucht wird: im vom Erdbeben verwüsteten Nepal.

Bärbel Birner, Geschäftsführerin von Africa Luz, berichtete bei diesem Anlass auch über die jüngste Reise nach Nepal. Mit dabei waren noch Isabelle Haustein und Julia Waldhauser. In Nepal unterstütze und finanziere Africa Luz zurzeit einige Projekte. Dazu gehört eine Augenklinik in Kathmandu, die das Erdbeben im April 2015 zum Glück schadlos überstanden hat, wie Birner sagte.

Auch eine „Elefantendung-Papierfabrik“ ist unter den geförderten Maßnahmen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Zwölf Personen, darunter fünf Frauen, würden sich dort ihren Lebensunterhalt verdienen. Birner bedauerte aber, dass der Verkauf zurzeit geschlossen sei, weil die Touristen ausgeblieben sind. Aber das werde sich hoffentlich bald wieder ändern.

Ein ganz wichtiges Projekt bei den Hilfen ist die Notfallklinik in Sauraha – mit Augenklinik. Ein Optiker aus Oberviechtach hat Africa Luz einen Patientenbehandlungsstuhl mit Untersuchungseinheit geschenkt, der nach Sauraha gebracht und dort wieder installiert wurde. Allerdings entwickelte sich dies zu einem schwierigen Unterfangen, wie Birner berichtete.

Die 500 Kilogramm schwere Kiste wurde nach Kathmandu geschickt, doch der Weitertransport war ein Problem, gab es doch keinen Treibstoff für Fahrzeuge, Straßen waren zerstört oder beschädigt. Trotzdem brachten die drei Damen mit Unterstützung von Sher Kintzl, einem nepalesischen Freund und Unterstützer des Vereins, das Wunder fertig, die Kiste nach Sauraha zu bringen – und die Einheit auch zusammenzubauen, da der dafür vorgesehene Medizintechniker aus Deutschland seine Reise wegen der widrigen Umstände und Warnungen des Auswärtigen Amtes abgesagt hatte.

Am 28. Oktober 2015 wurde diese Klinik eröffnet und gleich übernahmen nepalesische Augenärzte die Behandlung, so Birner weiter. Das Team von Prof. Dr. Dieter Dausch, der krankheitsbedingt die Eröffnung leider nicht vor Ort erleben konnte, untersuchte in drei Tagen zusammen mit den nepalesischen Augenärzten, zehn Helfern und drei Schwestern mehr als 500 Patienten. 100 Augen wurden am „Grauen Star“ operiert und damit ein langsames Erblinden sicher verhindert, so Birner. Diese Leistungen waren für alle kostenlos – man unterstütze die Ärmsten der Armen in einem armen, geschundenen Land.

In der Notfallklinik stehen auch Ärzte anderer Fachrichtungen für Patienten zur Verfügung. Säuglinge und Kinder könnten jetzt in der Nähe ihrer Wohnorte behandelt und versorgt werden – eine sehr große Erleichterung für die Eltern, fallen doch jetzt die langen und sehr beschwerlichen Anfahrtswege weg. An diese Notfallklinik angeschlossen ist das Kinderkrankenhaus mit Kinderhaus.

Ein Münchener Verein errichtet auch eine Schule, die im Jahr 2016 eingeweiht werden soll. Hier gibt es zum Beispiel einen Schulungsraum mit acht Computerarbeitsplätzen. Auch dieses Projekt wurde erst durch den Kauf des Grundstückes durch Africa Luz ermöglicht, machte Birner deutlich. Und diese Schule bringe ein weiteres Stück Hilfe zur Selbsthilfe.

Mit diesem spannenden Bericht bedankten sich die Anwesenden bei Markus Frauendorfer für die Spende und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass sie noch vieles in Nepal und auch Afrika bewegen können. Auf Nachfrage erklärte Birner, das von den Spenden fast die gesamte Summe – mehr als 99 Prozent – auch als Spenden verwendet werden. Nur ein Bruchteil werde für notwendige Verwaltungsaufgaben ausgegeben. Und auch die Vereinsmitglieder würden selbst viel Geld mit einbringen. Aber, wie Bärbel Birner sagte: Ein leises Namaste (Danke), ein Händedruck für die Helfer – das sei Dank genug.

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13. Pirker-Kreisel 2015, Samstag, 29. August 2015

Auch in diesem Jahr fand wieder die Benefiz-Veranstaltung Pirker-Kreisel statt. Die Teilnehmer erradelten möglichst viele Kilometer, die dann in Euros umgerechnet wurden. Mit dem Erlös unterstützen wir die Erdbebenopfer in Nepal.

Prof. Dr. Dausch und Frau Birner haben für November 2015 die nächste Hilfsaktion geplant. Hierfür zeigt sich unser Verein Afrika Luz verantwortlich.

Die Amberger Zeitung schreibt dazu:

05.09.2015 – Knapp 4000 Euro für Erdbeben-Opfer: Zum 13. Mal Pirker Kreisel – Sportler erradeln und erlaufen Geld für Africa Luz – Erlös geht nach Nepal

Africa-Luz-Spenden kommen in Nepal an

Amberg-Sulzbach (Mai 2015). Sofort nach Bekanntwerden der verheerenden Erdbebenkatastrophe in Nepal riefen Prof. Dr. Dieter Dausch und seine humanitäre Hilfsorganisation „Africa-Luz-Deutschland“ zur Hilfe für die notleidende Bevölkerung auf. Die „Africa-Luz-Spenden“ kommen vor Ort an. Davon konnten sich die Fernsehzuschauer in den letzten Tagen im ZDF-Heute-Journal und im 3-SAT-Auslandsjournal überzeugen. In ausführlichen Filmbeiträgen schilderten die Sender unter der Überschrift „Nepalesen helfen auf eigene Faust“ die beispielgebenden Aktivitäten von Sher Kintzl-Bahadur Pariyar.
Mit ihm, dem Vizepräsidenten von „Green Society Nepal“, und seinem Adoptivvater Heinz Kintzl, dem Vorsitzenden von „Nepal-Hilfe Direkt“,  arbeitet „Africa Luz“ seit Jahren eng zusammen. Dank ihrer Hilfe konnte man in Sauraha-Bachjauli im Royal-Chitwan-National-Park das „Kinderhaus Dr. Dausch“ und im gleichen Ort ein Ambulatorium errichten. Es wird aktuell als Notfallkrankenhaus genutzt. Die Chitwan-Region ist von dem Beben nicht so stark betroffen. Da Dr. Dausch-Kinderhaus ist wie das Ambulatorium unbeschädigt geblieben. In dieses hat man Kinder aus der weitgehend zerstörten Hauptstadt Kathmandu aufgenommen.
Das Fernsehteam um Lothar Becker begleitete Sher Kintzl-Bahadur Pariyar bei von ihm organisierten Hilfstransporten in entlegene Bergdörfer rund um Kathmandu. Die Bewohner der zerstörten Dörfer warteten bisher vergeblich auf Hilfe durch internationale Organisationen  oder gar durch den Staat. Aus Eigenmitteln und Spendengeldern – auch solchen von Africa-Luz – kaufte Sher Pariyar Hilfsgüter und transportierte sie mit zwei Kleinlastwagen in die verstreut liegenden Bergdörfer. Unter anderem kam man in das Bergdorf Sikre. Der Dorfvorsteher berichtete, dass sein Dorf 45 Häuser hatte. Alle 45 wurden zerstört. Acht Männer kamen ums Leben, alles Familienväter. Heinz Kintzl schreibt in einer Mailnachricht an Prof. Dr. Dausch, dass man inzwischen 500 Kilogramm Reis, 200 Kilogramm Linsen, 400 Kilogramm Salz und 100 Liter Öl zu den verzweifelten Menschen gebracht habe. Außerdem hatte man 100 Stück Hartplastik mit im Gepäck, um den Betroffenen den Bau von Zelten zu ermöglichen. Wie Kintzl weiter schildert, sind die Menschen nicht nur wegen ihrer akuten Notlage und ihres Elends verzweifelt. Die nicht enden wollenden Nachbeben versetzen sie in Angst und Schrecken. Nach Aussage von Heinz Kintzl führen Sher Pariyar und sein Bruder Shiri die Hilfsaktionen vor Ort weiter durch. Um das möglich zu machen, braucht man dringend finanzielle Mittel. Prof. Dr. Dausch und Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner bitten daher die Bevölkerung weiter um Spenden für die Erdbebenopfer in Nepal. Folgende Africa-Luz-Spendenkonten sind eingerichtet: Sparkasse Amberg-Sulzbach, IBAN: DE65 7525 0000 0200 7997 99, BIC: BYLADEM1ABG, Volks- und Raiffeisenbank Amberg: IBAN DE92 7529 0000 0006 4939 39, BIC: GENODEF1AMV, Raiffeisenbank Hirschau: IBAN DE87 7606 9486 0000 0801 01, BIC: GENODEF1HSC. Selbstverständlich werden Spendenquittungen zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt. Die Filmbeiträge über Sher Pariyars Hilfsaktionen sind auf der ZDF-Mediathek unter dem Stichwort „Nepalesen helfen auf eigene Faust“ und der 3-Sat-Mediathek unter dem „Auslandsjournal, 8. Mai“ abrufbar.

Africa Luz - Erdbebenhilfe Nepal Africa-Luz - Erdbebenhilfe Nepal

Africa-Luz hilft Erdbebenopfern in Nepal

Amberg-Sulzbach/Hirschau (April 2015). Im Jahr 1998 gründete der Hirschauer Augenarzt Prof. Dr. Dieter Dausch die humanitäre Hilfsorganisation „Africa Luz Deutschland“. Seit dem Jahr 2000 engagiert sich „Africa Luz“ in Nepal, zunächst in der „Chhattrapati Free Clinic“ in der Hauptstadt Kathmandu. Vor sieben Jahren setzten Prof. Dr. Dausch und Geschäftsführerin Bärbel Birner einen neuen Akzent: In Zusammenarbeit mit Sher Kintzl-Bahadur, dem Vizepräsidenten von „Green Society Nepal“, und Heinz Kintzl, dem Vorsitzenden der „Nepal-Hilfe Direkt e.V.“, errichtete man in der Ortschaft Sauraha-Bachjauli im Royal-Chitwan-National-Park das „Kinderhaus Dr. Dausch. Vergangenes Jahr konnten Prof. Dr. Dausch und seine sechsköpfige Reisegruppe in Sauraha-Bajauli der Einweihung des von „Africa Luz“ finanzierten Ambulatoriums beiwohnen.
Kein Wunder, dass die Nachricht von der Erdbebenkatastrophe Prof. Dr. Dausch und sein Africa-Luz-Team aufschreckte. In der Zwischenzeit konnte Bärbel Birner telefonischen Kontakt zu Sher Kintzl-Bahadur aufnehmen. Nach seinen Worten herrscht in Kathmandu das totale Chaos. Wo die Africa-Luz-Reisegruppe letztes Jahr noch Weltkulturdenkmäler besichtigte, liegt alles in Trümmern. Er selbst und Heintz Kinzel schlafen – wie viele Einwohner – im Freien. Es gebe immer wieder Nachbeben. Nach Auskunft von Sher Kintzl-Bahadur sind sowohl das Dr. Dausch-Kinderhaus als auch das Ambulatorium unversehrt. Da die Straße in Richtung Chitwan-Nationalpark wieder frei ist, organisieren die beiden nepalesischen Freunde mit mehreren Fahrzeugen Transporte nach Sauraha-Bachjauli. Sie nehmen transportfähige Kinder und Erwachsene mit. Die Verletzten werden in das  Notfallkrankenhaus aufgenommen. Beide wollen die gefährliche Strecke mehrere Tage zurücklegen, um möglichst viele Opfer aus Kathmandu herauszubringen. Ein Problem stellt allerdings die Beschaffung von ausreichend Diesel dar. Niemand weiß, wie lange das Tanken noch möglich ist. Africa-Luz, so Bärbel Birner, will die Freunde in Nepal so gut es geht finanziell unterstützen und ruft die Bevölkerung zu Spenden auf. Folgende Africa-Luz-Spendenkonten sind eingerichtet: Sparkasse Amberg-Sulzbach, IBAN: DE65 7525 0000 0200 7997 99, BIC: BYLADEM1ABG, Volks- und Raiffeisenbank Amberg: IBAN DE92 7529 0000 0006 4939 39, BIC: GENODEF1AMV, Raiffeisenbank Hirschau: IBAN DE87 7606 9486 0000 0801 01, BIC: GENODEF1HSC.

Africa-Luz Besuch

Aus Elefantendung wird Papier

Seinem Ruf, „Weltmeister im Helfen und Spenden“ zu sein, wurde der Katholische Frauenbund einmal mehr gerecht. Nutznießer war die vom Hirschauer Augenarzt Professor Dr. Dieter Dausch geleitete Hilfsorganisation Africa Luz. Bei der Jahresabschlussfeier überreichte das Vorsitzenden-Trio Roswitha Wendl, Irmgard Sellmeyer und Gerlinde Siegert eine 1000-Euro-Spende an Dr. Burglinde Dausch.

Wie Irmgard Sellmeyer erklärte, bekämpfe Africa Luz seit mehr als 15 Jahren in Afrika und Asien Erblindungskrankheiten. Bei mehreren Hilfseinsätzen hätten Dausch und sein Helferteam Hunderte von Mittellosen durch kostenlose Augenoperationen vor dem Verlust des Augenlichtes bewahrt oder zu dessen Wiedergewinn verholfen. 2008 habe die Organisation im nepalesischen Dorf Bajauli im Royal-Chitwan-National-Park das Kinderhaus Dr. Dausch erbaut. Dort können Dorfkinder die Schule besuchen und Mädchen das Schneiderinnen-Handwerk erlernen. 2014 habe ein von Africa Luz finanziertes Ambulatorium eingeweiht werden können.

Dr. Burglinde Dausch erinnerte daran, dass dies nicht die erste Finanzspritze sei, die man vom Frauenbund erhalte. Erfreut konnte sie berichten, dass in dem Ambulatorium in der Zwischenzeit ein nepalesischer Augenarzt und eine Schweizer Hautärztin tätig sind und kostenlos Sprechstunden abhalten. Ein Erfolgsmodell sei auch die auf dem gleichen Grundstück untergebrachte Elefantendungfabrik, in der Papier produziert werde. Diese biete acht Arbeitsplätze.

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