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Kräftige Finanzspritze für Africa Luz von Maschinen- & Fahrzeugbau Schlögl

Hirschau/Wernberg-Köblitz. (u) Seit 15 Jahren zählt die Firma Maschinen- & Fahrzeugbau Schlögl GmbH zu den großzügigen Förderern von Africa Luz. Jüngster Beleg ist eine 2 800-Euro-Spende, die Geschäftsführer Stefan Schlögl an den Vorsitzenden Prof. Dr. Dieter Dausch und die ehrenamtliche Geschäftsführerin Bärbel Birner überreichte.

2003 kamen sieben Hirschauer auf die Idee, eine Benefiz-Radsportveranstaltung ins Leben zu rufen. Gefragt war ein Rundkurs mit möglichst wenigen Steigungen. Ein Rundkurs von Wernberg-Unterköblitz über Oberwildenau, Rothenstadt, Pirk, Luhe-Wildenau zurück nach Wernberg-Unterköblitz erschien als optimal. Angesichts des guten Zwecks erklärte sich die Firma Schlögl bereit, ihr Betriebsgelände für den „Pirker Kreisel“ – so wurde die Veranstaltung benannt – als Start- und Zielgelände zur Verfügung zu stellen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im August 2017 zählte man 222 Teilnehmer, die zusammen 16 933 Kilometer zurücklegten und so 3 125 Euro für Africa Luz erradelten bzw. erliefen. Damit erhöhte sich die Gesamtspendensumme auf 26 432 Euro. Die stockte die Unternehmerfamilie, die alle Jahre ebenso wie eine Firmenmitarbeiter-Abordnung mit am Start sind, in diesen Tagen mit ihrer neuerlichen 2 800-Euro-Finanzspritze gehörig auf. 2006 hatte sie bereits 2 500 Euro gespendet.

Stefan Schlögl betonte, dass er und seine Familie vom großartigen Engagement von Africa Luz in Nepal tief beeindruckt sind. Mit dem Kinderhaus, dem Notfallkrankenhaus und der Elefantendungfabrik in Sauraha-Bachhjauli hätten Professor Dr. Dieter Dausch und sein Team Projekte auf die Beine gestellt, die ganz wesentlich und langfristig zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheitsversorgung der dort lebenden Menschen beitragen. Ähnlich vorbildlich seien die Hilfsmaßnahmen, die von Africa-Luz-Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit Sher Kintzl Bahadur von „Green Society Nepal“ 2015 für die Opfer der Erdbeben- und 2017 der Hochwasserkatastrophe ergriffen wurden und noch immer durchgeführt werden. Er selbst werde sich gerne noch aktiver in den Verein einbringen und auch bei Geschäftsfreunden für die Unterstützung von Africa Luz werden, auch für die Teilnahme am „Pirker Kreisel“.

Professor Dr. Dausch und Bärbel Birner verhehlten in ihren Dankesworten nicht, dass man die „kräftige Finanzspritze“ sehr gut gebrauchen könne. Für die Sanierung des durch das Hochwasser stark beschädigten Kinderhauses benötige man ebenso Geld wie für die Anschaffung neuer Nähmaschinen in der dort untergebrachten Nähschule. Im Notfallkrankenhaus wolle man die Geräteausrüstung weiter verbessern und modernisieren.