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Africa-Luz-Spenden kommen in Nepal an

Amberg-Sulzbach (Mai 2015). Sofort nach Bekanntwerden der verheerenden Erdbebenkatastrophe in Nepal riefen Prof. Dr. Dieter Dausch und seine humanitäre Hilfsorganisation „Africa-Luz-Deutschland“ zur Hilfe für die notleidende Bevölkerung auf. Die „Africa-Luz-Spenden“ kommen vor Ort an. Davon konnten sich die Fernsehzuschauer in den letzten Tagen im ZDF-Heute-Journal und im 3-SAT-Auslandsjournal überzeugen. In ausführlichen Filmbeiträgen schilderten die Sender unter der Überschrift „Nepalesen helfen auf eigene Faust“ die beispielgebenden Aktivitäten von Sher Kintzl-Bahadur Pariyar.
Mit ihm, dem Vizepräsidenten von „Green Society Nepal“, und seinem Adoptivvater Heinz Kintzl, dem Vorsitzenden von „Nepal-Hilfe Direkt“,  arbeitet „Africa Luz“ seit Jahren eng zusammen. Dank ihrer Hilfe konnte man in Sauraha-Bachjauli im Royal-Chitwan-National-Park das „Kinderhaus Dr. Dausch“ und im gleichen Ort ein Ambulatorium errichten. Es wird aktuell als Notfallkrankenhaus genutzt. Die Chitwan-Region ist von dem Beben nicht so stark betroffen. Da Dr. Dausch-Kinderhaus ist wie das Ambulatorium unbeschädigt geblieben. In dieses hat man Kinder aus der weitgehend zerstörten Hauptstadt Kathmandu aufgenommen.
Das Fernsehteam um Lothar Becker begleitete Sher Kintzl-Bahadur Pariyar bei von ihm organisierten Hilfstransporten in entlegene Bergdörfer rund um Kathmandu. Die Bewohner der zerstörten Dörfer warteten bisher vergeblich auf Hilfe durch internationale Organisationen  oder gar durch den Staat. Aus Eigenmitteln und Spendengeldern – auch solchen von Africa-Luz – kaufte Sher Pariyar Hilfsgüter und transportierte sie mit zwei Kleinlastwagen in die verstreut liegenden Bergdörfer. Unter anderem kam man in das Bergdorf Sikre. Der Dorfvorsteher berichtete, dass sein Dorf 45 Häuser hatte. Alle 45 wurden zerstört. Acht Männer kamen ums Leben, alles Familienväter. Heinz Kintzl schreibt in einer Mailnachricht an Prof. Dr. Dausch, dass man inzwischen 500 Kilogramm Reis, 200 Kilogramm Linsen, 400 Kilogramm Salz und 100 Liter Öl zu den verzweifelten Menschen gebracht habe. Außerdem hatte man 100 Stück Hartplastik mit im Gepäck, um den Betroffenen den Bau von Zelten zu ermöglichen. Wie Kintzl weiter schildert, sind die Menschen nicht nur wegen ihrer akuten Notlage und ihres Elends verzweifelt. Die nicht enden wollenden Nachbeben versetzen sie in Angst und Schrecken. Nach Aussage von Heinz Kintzl führen Sher Pariyar und sein Bruder Shiri die Hilfsaktionen vor Ort weiter durch. Um das möglich zu machen, braucht man dringend finanzielle Mittel. Prof. Dr. Dausch und Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner bitten daher die Bevölkerung weiter um Spenden für die Erdbebenopfer in Nepal. Folgende Africa-Luz-Spendenkonten sind eingerichtet: Sparkasse Amberg-Sulzbach, IBAN: DE65 7525 0000 0200 7997 99, BIC: BYLADEM1ABG, Volks- und Raiffeisenbank Amberg: IBAN DE92 7529 0000 0006 4939 39, BIC: GENODEF1AMV, Raiffeisenbank Hirschau: IBAN DE87 7606 9486 0000 0801 01, BIC: GENODEF1HSC. Selbstverständlich werden Spendenquittungen zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt. Die Filmbeiträge über Sher Pariyars Hilfsaktionen sind auf der ZDF-Mediathek unter dem Stichwort „Nepalesen helfen auf eigene Faust“ und der 3-Sat-Mediathek unter dem „Auslandsjournal, 8. Mai“ abrufbar.

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