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Africa Luz schafft neuen Lichtblick

„Hilfe zur Selbsthilfe“: So lautet die Maxime der vom Hirschauer Augenarzt Prof. Dr. Dieter Dausch geleiteten humanitären Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland. Mit diesem Ziel arbeitet der Verein auch in Sauraha im Royal-Chitwan-Nationalpark in Nepal. Nach dem Bau des Dr.-Dausch-Kinderhauses und einer Elefantendung-Papierfabrik steht dort ein drittes Projekt vor der Vollendung: ein medizinisches Versorgungszentrum.

Die Schlüsselübergabe für das von Africa Luz finanzierte Ambulatorium war für Dausch und seine Begleiter absoluter Höhepunkt der insgesamt 25-tägigen Nepal-Reise. In dem Gebäude werden in absehbarer Zeit ein HNO-, ein Kinder- und ein Allgemeinarzt an einem Tag wöchentlich ehrenamtlich zur Verfügung stehen.

Entsprechende Gespräche wurden durch Dieter Dausch, seine Frau Dr. Burglinde Dausch und Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner bereits geführt. Durch diese Maßnahme wird sich nach ihrer Auskunft die bisher mangelhafte medizinische Versorgung für rund 70.000 Einwohner in der Region „spürbar verbessern“.

Mit Rajendra Shestra, der in Deutschland studiert hat, sei bereits ein nepalesischer Augenarzt vor Ort tätig. Zur offiziellen Übergabe des Hauses hatten sich der zuständige Landrat und Bürgermeister sowie eine Reihe von Green-Society-Mitgliedern eingefunden. Prof. Dausch lobte in seiner Ansprache das Engagement der nepalesischen Freunde. Mit der Fertigstellung des medizinischen Versorgungszentrums hätten Africa Luz Deutschland und Green Society Nepal ein Musterbeispiel für humanitäre und wirtschaftliche Zusammenarbeit abgeliefert.

Dausch überreichte in diesem Kontext eine weitere Geldspende von 5000 Euro. Damit sollen Möbel für das Wartezimmer und noch fehlende Steckdosen, Schalter und Lampen angeschafft werden. An Rajendra Shestra übergab der Professor außerdem OP-Material im Wert von 10 000 Euro. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Geräte für die Augenabteilung in den nächsten Wochen per Container nach Sauraha-Bachhauli transportiert werden. Wenn sie vor Ort sind, dann sei das Projektfür Africa Luz abgeschlossen. Laut Dausch war es erklärtes Ziel des Vereins, die Grundlagen für eine bessere medizinische Versorgung zu schaffen. Letztendlich seien die Menschen vor Ort nun selbst gefordert, die Einrichtung eigenverantwortlich zu nutzen. Ausdrücklich dankte Dausch den Mitgliedern und Sponsoren. Ohne deren finanzielle Unterstützung hätte Africa Luz das Projekt „nicht realisieren können“.