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3.950 € für Hilfsprojekte in Nepal ersportelt

Der „14. Pirker Kreisel“ war ein großartiger Erfolg. 196 Teilnehmer erradelten bzw. erskateten dank der Sponsorenuntersützung die Rekordspendensumme von 3 950 Euro. Den Spendenscheck überreichten Ex-Organisator Josef Böller (3.v.r.) und Organisatorin Bärbel Birner (5.v.r.) an den Vorsitzenden der Hilfsorganisation „Africa Luz Deutschland“ Prof. Dr. Dieter Dausch (7.v.r.). Mit im Bild: Hirschaus 3. Bürgermeister Peter Leitsoni (2.v.r.), die konditionsstärkste Radlerin Maria Scheffmann (6.v.l.) und die jüngste Teilnehmerin Valentina Lipp (vorne r.).

Amberg-Sulzbach/Hirschau/Wernberg-Köblitz. (u) Skeptiker hatten befürchtet, dass sich die prognostizierten und tatsächlich eingetretenen Temperaturen um die 30-Grad-Marke negativ auf die Teilnehmerzahl beim „14. Pirker Kreisel“ auswirken könnten. Die Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet. Mit 196 Sportlerinnen und Sportlern verfehlte man gerade einmal um zwei Teilnehmer die vorjährige Rekordzahl. Sie erradelten bzw. erskateten mit 3 950 Euro einen neuen Rekorderlös.

Exakt 193 Radler und drei Inliner gingen beim „Pirker Kreisel“ unter dem Motto „Fitness bringt Licht nach Nepal“ an den Start, der dieses Mal seinem Namen nicht gerecht werden konnte. Wegen Straßenbaumaßnahmen zwischen Luhe und Pirk und auf der Kreisstraße von Rothenstadt nach Pirk bekam keiner die namensgebende Gemeinde zu Gesicht. Start und Ziel war wie seit zwölf Jahren die Firma Hydraulik Schlögl. Sie stellte ihr Werksgelände wieder kostenlos zur Verfügung. Der auf 18,6 Kilometer verkürzte Rundkurs führte von Unterköblitz über Grünau, Luhe am Forst, Wildenau, Luhe und Oberköblitz zurück zum Start.

Die 193 Radler und Radlerinnen schafften zusammen 631 Runden und damit 10 899 Kilometer. Die drei Inliner Uwe Voigt (3 Runden, 55,8 km), Heinz Gärtner und Klaus Mecke (je eine Runde, 18,6 km) steuerten 930 Kilometer zur Gesamtsumme von 636 Runden und 11 829 Kilometer bei. Für alle herrschten am Morgen noch ideale Bedingungen. Im Tagesverlauf sollte das Radeln und Skaten immer mehr zu einer Schweiß treibenden Angelegenheit werden.

Die größte Ausdauer bewiesen Wolfgang Mader und Tomas Kick mit je 14 Runden (260,4 Kilometer. Mit Franz Dirner, Günter Enderer und Martin Weiß schafften drei Radler je zwölf Runden (223,2 Kilometer).Wie in den Vorjahren erwies sich Maria Scheffmann (Hirschau) als weibliche Starterin mit dem größten Stehvermögen. Sie stieg nach acht Runden (148,8 Kilometer) vom Sattel. Jeweils sieben Runden (130,2 Kilometer) hielten Irmgard Dolles und Manuela Richter durch. Die gleiche Distanz schaffte der älteste Radler, der 80-jährige Rudolf Biebl. Älteste weibliche Teilnehmerin war Ida Knietsch-Hammer (Hirschau). Sie legte eine Runde zurück. Jüngste Starterin war die siebenjährige Hirschauerin Valentina Lipp, die tapfer eine Runde durchhielt.

Am Ende seiner Radltour konnte jeder ein kleines, von den Sponsoren bzw. Africa Luz gestiftetes Geschenk als Belohnung für die Teilnahme in Empfang nehmen. Vor allem die Firma Hydraulik Schlögl, das Augenlaser-Zentrum Amberg und die AOK sowie eine Reihe anderer Sponsoren hatten den „Pirker Kreisel“ großzügig unterstützt. Die Mädels der Augenpraxis-Klinik Amberg und einige Hirschauer Frauen trugen mit dem reichhaltigen Kuchenbüffet ebenfalls zum Erfolg der Veranstaltung bei. Zusammen mit dem Erlös aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen, Getränken, Wurst- und Käsesemmeln sowie Wiener Würstl kam die Rekordsumme von 3 950 Euro zusammen.

Kreisel-Gründer und Ex-Cheforganisator Josef Böller (Hirschau) überreichte den Spendenscheck im Namen des Organisatorenteams mit Bärbel und Reinhold Birner sowie Annemarie und Helmut Brandl (alle Hirschau) an Professor Dr. Dieter Dausch, den Vorsitzenden von Africa Luz. Dessen Dank galt allen Teilnehmern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern. Die Spende werde man zu gleichen Teilen für die Erdbebenhilfe und für das Africa-Luz-Ambulatorium in Sauraha-Bachhjauli in Nepal verwenden. Bärbel Birner wertete die große Teilnehmerzahl als Auftrag, den „Pirker Kreisel“ weiterhin durchzuführen.